10 Years of Making Apps

Top Gearin

Naja, dann kann die BBC ja jetzt endlich eine völlig politisch korrekte Sendung mit einer weichgespülten, farbigen, transgender, technikaffinen Frau über Elektro- und Ökoautos machen. Ach noch besser, über Fahrräder äh: FährräderInnen. Ach ne, das war ja jetzt dann ein Satz mit X: FahradX? FahriX? FahrX?

Ach, fuck it!

Muss der normale Rest halt die alten Folgen immer und immer wieder schauen. Soll nämlich noch Menschen geben, die gute Unterhaltung, Schlagfertigkeit und die Fähigkeit, nicht mal sich selber Ernst nehmen zu müssen, von der Person trennen können.

Kaum zu glauben – aber es gibt auch tatsachlich zwei/drei gute Filme mit Tom Cruise …

Einen auf Uhr machen …

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… aber die grundlegenden Dinge seit Jahren immer wieder verbocken. Temporarely ist jetzt seit einer Woche und Wi-Fi geht auch wieder nur, wenn es will …

Sehe ich das richtig? Die wollen beklaut werden?

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Das Programm der Woche

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Diese Woche: Snowflake

Es gibt sie noch, diese komischen Menschen, die nicht nur im Auto Radio hören. Und damit meine ich dann nicht unbedingt Antenne Bayer. Und für die gibt es jetzt endlich wider ein gescheites Programm, um dies auch bei der Arbeit zu tun …

Snowflake Webseite

Apple MacBook Pro 13 Zoll mit Retina Display im Top Zustand abzugeben

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Ich trenne mich mal wieder um Platz für Neues zu schaffen. Unter anderem von einem Apple MacBook Pro 13 Zoll mit Retina Display im Top Zustand mit 2,5 Ghz Intel Core i5, 8GB RAM, 128GB SSD, 1GB Graphic.

Mehr dazu auf eBay …

Apple MacBook Pro 15 Zoll mit Retina Display im Top Zustand abzugeben

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Ich trenne mich mal wieder um Platz für Neues zu schaffen. Unter anderem von einem Apple MacBook Pro 15 Zoll mit Retina Display im Top Zustand mit 2,3 Ghz Intel Core i7, 16GB RAM, 256GB SSD, 1GB Graphic.

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Über Prenzlbergeltern, Masern und fehlende Kühe

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Es ist Mittwoch, die Sonne will nicht so richtig und ansonsten ist es auf Twitter auch eher langweilig. Drum nur für euch jetzt direkt etwas zum Gift und Galle spucken:

Ich wohne (also fast wirklich direkt) am (und nicht auf dem) Prenzlberg und ich bin ein Impfgegner. Das darf man ja momentan gar nicht mehr laut sagen – nachdem das die letzen Jahre bis Jahrzehnte in war, ist es jetzt innerhalb von ein paar Wochen zum Mordaufrufgrund geworden.

Weiter kommet man mit der Beichte auch nicht mehr, denn schon findet man sich aufgespießt auf der nächsten Mistgabel wieder.

Sollte tatsächlich jetzt noch jemand weiterlesen – hier ist der Zweite Teil und der beginnt mit einem Aber:

Aber damit meine ich nicht die ‘wichtigen’ Grundimpfungen – ich meine diesen Schwachsinn mit Grippe und Co. Aber wie bei Allem machen wir uns ja alle nicht mehr die Mühe Unterscheidungen zu treffen, Menschen ausreden zu lassen und Fakten suchen wir uns auch nur noch nach dem aus, was zu unserem eingeschränkten Weltbild passt.

Masern, Mumps, Röteln, Autismus, Impfschäden, Kindersprechstunde, Prenzlberg, Kaiserschnitt und fehlende Kühe. Da kann doch keiner mehr Durchblicken; schon gar nicht auf Twitter, Facebook und in den Foren dieser Welt.

Aber der Reihe nach:

Dass die MMR-Impfung Autismus fördern/auslösen kann wurde schon vor Jahrzehnten widerlegt, dem Arzt, der ein Patent auf einen vermeintlichen Alternativimpstoff angemeldet hatte wurde über seine aus den Haaren herbeigezogenen ‘Beweise’ auch längst die Zulassung entzogen. Dennoch hält sich dieser Schwachsinn heute noch.

Ja, es gab und es gibt immer noch ‘Impfschäden’ – aber schon seit Ewigkeiten nicht mehr wegen seit Jahrzehnten erprobten Impfmitteln gegen Masern, Mumps, Röteln, Wundstarrkrampf, Tollwut und Co. – aber auch das scheint keinen so wirklich zu interessieren.

Natürlich wird mit ‘Impfungen’ Schindluder betrieben – von vermeintlich erwachsenen Menschen mit Kindern sollte man aber erwarten können, dass die nicht alles über einen Kamm scheren und sehr wohl unterscheiden können sollten, was sinnig ist und was reine, unausgereifte Geldmacherei ist – auch wenn unsere eigene Regierung das nicht hinbekommt.

Was in dem anscheinend immer noch beliebten gelbem Buch (Kindersprechstunde) steht, wird auch heute noch aus dem Kontext gerissen und sich so zurecht gedreht, dass es wieder passt. Ich kenne keine Krankheit, die wegen der MMR-Impfung auf einmal ausgebrochen ist und deren Stellen eingenommen hat.

Kommen wir zum Prenzlberg, den Kaiserschnitten und den fehlenden Kühen:

Mal von überbreiten Kinderwägen, einer ungewöhnlich hohen Ansammlung von vermeintlich laktoseunverträglichen Menschen und all den anderen grandiosen Vorurteilen abgesehen – da eignet sich das schon wieder auf dem absteigenden Ast befindliche Viertel nämlich wunderbar als ein Paradebeispiel dafür, was so alles in einer Gesellschaft schief laufen kann.

Und damit wären wir in der Anthroposophischen Krabbelgruppe angekommen und meiner kleinen Meinung nach beim eigentlichen Problem, das noch viel schwerer wiegt als aller Schwachsinn von betrügenden englischen Ärzten, fehlgeleiteten Radgebern und idiotischen Eltern mit eigenem YouTube Channel zusammen:

Den fehlenden Kühen; oder eher dem drumrum um die Kühe. Sprich der Bauernhof mit den anderen Tieren und vor allem den großen Familien mit Geschwistern, Eltern und Großeltern. Und ja, so als Berliner hatte man es auch früher etwas schwerer mit den Kühen – nicht aber so mit den vielen Menschen, den Geschwistern und der Oma.

Ja, ich weiß – nur wirres Zeug. Aber bleibt noch für ein paar Absätze bei mir. Denn jetzt kommt auch noch das mit dem Kaiserschnitt. Ja, genau. Es ist nicht nur eine Sache. Es sind so viele Dinge. Und die kommen mal mehr und mal weniger zusammen. Und dann potenzieren die sich. Erst recht auf kleinem Raum. So groß ist der Prenzlberg nämlich gar nicht. Dafür gibt es den in jeder etwas größeren Stadt (nicht nur in Deutschland) in ähnlicher bis identischer Form.

Ein gelbes Buch, 23 weitere Ratgeber, 47 Abende in der Elterninitiative und 128 verschiedene Webseiten können keine Mama, keine Oma, keine gewachsene Familie unter einem Dach, kein Dorf ersetzen. Im Gegenteil.

Wir haben uns in kürzester Zeit – für einen Menschen sind fünfzig Jahre verdammt kurz, wenn denen hunderte und tausende gegenüber stehen – so dermaßen weit von dem entfernt, was wir gewohnt sind, was natürlich ist.

Ja natürlich immunisiert eine ‘durchgestandene’ Kinderkrankheit um Längen besser als jeder Impfstoff. Und diese Immunisierung geben wir an unsere Umgebung ab und weiter. Nur schützt eine Impfung immer noch besser (sprich: untödlicher) als gar keine Impfung. Erst recht in einer Umgebung, in der die wenigsten diese Krankheit überhaupt noch durchgemacht haben. In einer Umgebung, in der man alleine und überbehütet und von Sagrotan-Wolken umgeben aufwächst.

In einer Umgebung, in der immer mehr Kinder per Kaiserschnitt zur Welt kommen. Die erste Immunisierung, die wir im Leben ‘abbekommen’ – die geschieht bei der Geburt, wenn wir auf natürliche Weise das Licht der Welt erblicken. Das ist natürlich nur ein kleiner Faktor in dem Ganzen – aber es hängt alles zusammen. Und auf engstem Raum potenzieren sich solche Dinge.

Rechnet die Mangel- und Fehlernährung hinzu, die wir uns seit Jahrzehnten in unserer ach so zivilisierten Gesellschaft antun; und nein, jetzt seit ein paar Jahren in die LPG zu rennen, kann das nicht wett machen. Ist natürlich auch wieder nur ein kleiner Faktor.

Aber zusammen, da treffen in so einer Anthroposophischen Krabbelgruppe so verdammt viele Einzelkinder von Eltern zusammen, die es zwar gut meinen – aber so gar keinen Rat, ja so gar keinen Halt haben, so gar keine Menschen um sich herum haben, die noch mit Kühen unterm selben Dach aufgewachsen sind. Und da Gleich und Gleich sich auch im Geiste so gerne gesellt.

Es ist ja schön, dass jetzt alle nach Aufklärung schreien. Aber wie so oft, wird wieder viel zu kurz angesetzt. Die Impfung – oder eher die Nicht-Impfung – ist ja nur so ein kleines Rädchen im Getriebe, dass schon viel zu lange in die falsche Richtung rotiert.

Was dem Prenzlberg fehlt ist nicht noch ein Espresso-Maschinen-Laden, es ist Gesunder Menschenverstand. Und den gibt es nicht auf Twitter, YouTube (dem Netz insgesamt) und auch in keinem Radgeber für vegane Single-Mütter und Väter mit Karriereträumen.

Den haben wir früher mal (mehr und mal weniger) von Oma und Opa und im Dorf (und das meine ich jetzt ziemlich einwohneranzahlunabhängig) nebenbei mitbekommen. Genau so, wie ein robusteres Immunsystem.

Und damals konnten Kinder dann dank Oma und Co auch gescheit zu Hause bleiben und sich auskurieren. Heutzutage kannst du ein Kind von motzenden und zeternden Eltern Mittwochs mit 40 Fieber und vor grüner Rotze triefenden Nasen im Kindergarten abholen lassen und du kannst deinen Arsch drauf verwetten, dass die hochgebildeten (hüst) Akademiker Eltern die arme Sau (oder Säuin) am Donnerstag direkt wieder morgens um sieben im Kindergarten abliefern.

Aber sie können drei Stunden pro Elternabend eloquent erklären, warum ihre Sau nicht geimpft ist …

Das Programm der Woche

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Diese Woche: Astropad

Astropad macht aus aus dem iPad und einem drucksensitiven Stift (Stylus) ein Grafik-Tablet für schlappe 45 Euro und es funktioniert – so weit ich das mit meinem mittelmäßigen Stylus beurteilen kann – gar nicht mal so schlecht. Natürlich ist das kein Ersatz für ein 1.000 oder gar 3.000 Euro Wacom Teil; für das schnelle Ausbessern und Kritzeln zwischendurch ist es aber eine wirklich gute Lösung …

Astropad Webseite

Ich will auch so eine tolle Adresse

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Die Idee des Tages

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Großartigst!

(via)

Fade To Gray

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Es fängt so langsam an. Wenn Bundespräsidenten sterben, dann nimmt man das als Lauf der Dinge hin. Wenn ‘Helden’ unserer Jugend sterben – und ich meine jetzt nicht mit 27 an den direkten Folgen der letzten Nacht – dann sieht es schon anders aus.

Ja, ich weiß – Helden unserer Jugend können nicht mehr mit 27 sterben. Genau darum geht es. Aber die fangen jetzt so langsam an sich zu verabschieden aus genau den Gründen, die uns auch noch bevorstehen.

Wer zwischen 14 und Mitte 20 seltenst zu Hause war und die Nächte auf und mit den diversesten Mitteln durchgemacht hat, der fängt bei solchen schlechten Nachrichten automatisch an zu zucken.

Fade To Gray habe ich früher auf die eine oder andere Art in jedes meiner Sets, das etwas länger ging, eingebaut. Ja ihr Jungspunde – früher hat mal als Plattendreher noch Geld für seinen Job bekommen und Sets gespielt, die auch mal zwölf Stunden oder länger gingen.

Das Erste, was ich vorhin gemacht habe, nachdem ich die Nachricht über den Tod von Steve Strange lesen hatte, war die Kopfhörer ans MacBook zu stöpseln. Normalerweise fühle ich mich direkt wieder ganz jung, wenn ich die 80s Playlist anklicke.

Heute so gar nicht.

Heute fühle ich mich dabei eher alt und sentimental. Und traurig. Denn der gute Steven hat nicht nur eines der besten und wichtigsten Lieder meines Lebens (und ich bin mir sicher und dem von vielen anderen) produziert – sondern auch erst überhaupt den Weg für viele andere bereitet. Und wie so oft haben diese vielen Anderen die Kohle und den Erfolg abbekommen – gell George Alan?

Von mir gibt es an diese Stelle leider nur ein dickes fettes Danke und ein rest in peace zu sagen; beides mit einer Menge Wehmut …

Großartigst: Techniker ist informiert

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Eine Tür geht kaputt und Leute rasten aus

Mein neuer Mac

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Mein neuer Mac hat endlich ne gescheite Tastatur und kommt mit 10.9.5 daher. Der Bildschirm geht nicht komplett hell, zum Abdunkeln musste ich mir ein kleines Tool bauen, Airport geht nicht, also musste ein kleiner W-LAN Stecker dran, den Besitzer eines Raspberry nur zu gut kennen dürften und Messages geht leider auch nicht.

Dafür habe ich jetzt endlich einen gescheiten Schreibmaschinenersatz für mein geliebtes Powerbook 1400 und muss mich nicht mit den Unzulänglichkeiten von Windows und Ubuntu rumschlagen, sondern kann meine Programme – wie zum Beispiel Free – verwenden.

Der Rest von dem ThinkPad ist dadurch natürlich und leider nicht besser geworden – aber meine Tippgeschwindigkeit ist auf der Tastatur einfach um Längen höher und die Fehlerquote hat sich halbiert. Ich tippe zwar immer noch beschissen – aber ich muss nicht mehr ganz so viel fluchen und weinen; was sich gerade beim Support positiv bemerkbar macht.

Ich kann keinem, der noch bei Verstand ist, empfehlen, sich einen Hackintosh als Hauptrechner anzuschaffen. Ich alleine habe auf dieses ThinkPad OS X erst gar nicht bekommen. Ich musste von jemanden aus einem dieser einschlägigen Foren Hilfe in Anspruch nehmen und selbst jemand, der drei solcher Möchtegern-Macs zu Hause rumstehen hat und schon vielen anderen geholfen hat, hat jetzt über einen Tag dran gesessen; inklusive Tricks und Kernel patschen und Co.

Auch habe ich mir bewusst nicht Yosemite aufspielen lassen, sondern Mavericks, damit mir das nächste Update nicht direkt wieder alles zerschießt.

Und dann kommt da noch eine ganz andere Kleinigkeit hinzu: Dieser halbwegs zu benutzende Hackintosh ist immer noch ein beschissener Rechner, der mehr gekostet hat, als ein 13 Zoll Retina MacBook Pro.

Ein gescheites gebrauchtes MacBook Air bekommt man für die Hälfte und wer nicht gerade so komisch ist wie ich und zwölf Stunden am Tag mit Tippen verbringt, der kann auch damit wunderbar arbeiten.

Wenn ich nicht so eine hohe Vertippquote hätte, ich würde mit einer richtigen Schreibmaschine arbeiten. Und dann brauchte ich noch eine Sekretärin, die das dann kopiert und erneut abtippt. Und vorher müsste sie mir dann auch noch eure Emails laut vorlesen.

Und ja, wenn ich schon so spinne, dann darf ich da auch völlig sexistisch sein. Also kommt mir nicht mit eurem Gender-Scheiß. Ich würde schließlich auch einen Mann einstellen, der meine Socken bügelt oder auf die nicht vorhanden Kinder aufpasst. Ich will eine Sekretärin. Punkt.

Im Ernst: Ich habe den Schwachsinn mit diesem Hackintosh nur gemacht, damit ich noch eine Ausrede weniger habe, all die Dinge endlich mal zu Ende zu schreiben, die ich schon angefangen und mir noch vorgenommen habe.

Und ich bin mir sicher, mir fallen jetzt noch neue ein :–)