Apple Stores sind auch nur Stores
Letzte Woche kamen ja die ersten Berichte auf, dass es in Apple Stores zu Entlassungen und Stundenreduzierungen gekommen ist.
Angeblich ist keiner entlassen worden – wenn man aber anstatt 40 nur noch 0 Stunden arbeitet und dabei nach Stunden bezahlt wird, ist das wohl auch nur noch Semantik.
Dafür verantwortlich soll Browett, der neue Chef der Retail-Abteilung, sein, dem jetzt von mancher Seite vorgeworfen wird, er wolle sich nur einen Namen machen und Apple Stores in ‘gewöhnliche’ Geschäfte umwandeln, weil sie ‘angeblich’ zu aufgebläht seien.
Kinnes – ihr glaubt doch nicht, dass in einer Firma wie Apple jeder dahergelaufene Neue mal solche Entscheidungen unbeobachtet treffen kann? Oder glaubt ihr das wirklich?
Dass Apple jetzt zurück rudert und Browett jetzt den Kopf hinhalten muss – hat nur einen einzigen Grund: Es wurde darüber berichtet und das macht sich nicht gut. Punkt.
Apples angebliches wertvollstes Gut wird genau so behandelt, wie alle anderen Mindestlohn-Angestellte in anderen Jobs. Wenn nicht schlimmer. Und das einfach nur, weil genug Deppen sich gerne in ein blaues T-Shirt pressen und von Kunden dumm angemacht werden wollen.
Apple Stores sind auch nur Stores. In voller und lauter. Mehr nicht und auch nicht weniger …

17.08.12 | 01:33
Schöne zu hören dass jemand bei all der Begeisterung für Apple Produkte, die ich auch teile, nicht aus den Augen verliert dass Apple eine Firma ist die Geld verdienen will, in dem Fall mehr verdienen will. Das erinnert mich daran dass ich mal an den Apple Support geschrieben habe und um das Gewicht eines 27 iMac gefragt habe inkl. Paket. Musste ihn verschicken. In der Mail die als Antwort kam entschuldigte sich die Dame dass sie dass nicht wüsste.