Der übersehene Kraftzwerg

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iPad mini und noch mal iPad mini und dann MacBook Pro und ein Beschisserchen-iMac. Aber da war doch noch was?

Genau. Ein Mac mini. Die alte Keksdose. Die man jahrelang nur als aufgehübschte Schnecke wahrgenommen hat. Eine künstlich geschwindigkeitsamputierte und chronisch RAMunterversorgte Schnecke. Müde belächelt wurde er.

Und auch jetzt wird er nicht mal auf der Startseite beworben. Man findet ihn nur, wenn man weiß, dass es ihn gibt.

Dabei steckt dieser Kraftzwerg den aktuellen Mac Pro in den meisten Bereichen mittlerweile in die Tasche. Als i7 Version mit 16 GB RAM und Fusion Drive kostet er die Hälfte des aktuellen Mac Pro, kommt mit USB 3 und Thunderbolt daher und wer nicht unbedingt die dickste, fetteste Grafik benötigt – der holt sich damit keinen Winzling ins Haus. Im Gegenteil.

Und vor allem klingt der nicht wie ein permanent startendes Flugzeug.

Meiner Meinung nach wird dieser kleine Kraftzwerg permanent zu unrecht übersehen. Ja ich weiß, es soll 2 von 100.000 Menschen geben, die müssen alles aufschrauben und RAIDs einbauen und wasweißichnoch.

Für die allermeisten allerdings könnte der Mac mini einen grandiosen Mac Pro Ersatz darstellen …

Mac mini Webseite






Zwischenrufe

  1. Jens

    Also ich zähle ja auch so ein bisschen zu denen, die alles aufschrauben und umbauen müssen. Allerdings ist doch gerade beim Mac mini oder noch besser dem iMac das „Finetuning“ eine Herausforderung?! Ne neue Grafikkarte in den Mac Pro stecken kann doch jeder, der weiß, dass es Steckkarten für Computer gibt. Aber den kleinen i5 gegen einen i7 wechseln im iMac, das ist ne Sache für’n Schrauber, wenn auch keine Zauberei.
    Was immer ganz vergessen wird, der Mini braucht gefühlt in einem Monat Dauerbetrieb die gleiche Strommenge wie eine Mac Pro beim Neustart.




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