Warum die Nicht-Veröffentlichung von iTunes 11 ein gutes Zeichen ist
Ich hatte es ja gestern unter “So etwas hat es schon lange nicht mehr gegeben” abgeheftet. Die Bedeutung ist mir erst später klar geworden. Das letzte wirkliche Mal, dass Apple eine Veröffentlichung verschoben hat, war das OS X nach der Vorstellung des Ur-iPhones.
Danach haben sie eine Menge unfertige Dinge veröffentlicht – etwas, was sie früher so nie gemacht haben. Das hat sie von anderen Firmen unterschieden. Eine Sache wird verkauft, wenn sie fertig ist und nicht, weil es zeitlich gut ins Weihnachtsgeschäft passt.
Gell, Siri? Oder Maps?
Drum werten wir diese Verzögerung auch mal als gutes Zeichen.
Auch wenn so manche Kurzsichtige dies gerne mal übersehen, ein Teil von Apples Erfolg – wenn nicht sogar der größte – kommt eben nicht vom ‘Erfinden’ und Verkaufen überteuerter Gadgets, sondern von der Art und Weise, wie die Firma geführt wird …

31.10.12 | 06:31
Will ich hoffen, dass Du recht hast!
31.10.12 | 06:48
Wørd.
Vor OS X schien das Nullversionsaxiom tatsächlich nur für alle anderen zu gelten …
31.10.12 | 07:45
Wahre Worte!
31.10.12 | 07:47
Hmmm… Das weiße iPhone 4 wurde auch mehrfach verschoben. Wollte ich nur der Vollständigkeit wegen erwähnt haben. ;)
31.10.12 | 07:48
Das aber aus anderen Gründen :-)
31.10.12 | 09:09
Hab mich gestern auch erst geärgert, weil ich wirklich scharf auf das neue iTunes bin, aber alleine die Möglichkeit, dass man jetzt hingeht und sich lieber verspätet als blamiert (und mich mit irgendwelchen Bugs zur Weißglut treibt), ist das Warten wohl wert. Hoffentlich.