Ich bin verliebt - oder die kleine 13 Zoll Review ohne Pixel

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Ich bin Fisch. Ich verliebe mich schnell. Mindestens zehn mal am Tag. In einen schönen Hintern, ein tolles Auto, ein Lachen und immer wieder aufs neue in den Ollerum. Genau so schnell entliebe ich mich auch wieder. Der nächste schöne Hintern wartet ja nur.

Nur bei dem Ollerum natürlich nicht. Und vermutlich auch bei meinem neusten Crush nicht. Dem kleinen, süßen 13 Zoll MacBook Pro mit Retina Display.

Das ist nämlich heute bei meinem Händler eingetrudelt. Und es hat keine Macken. Dafür ist hat es tolle Proportionen und ein ehrliches Design. Ja, es ist etwas dicker als das Air. Dafür aber auch nicht so lang und so breit. Zwar nur ein wenig – aber bei der Form macht dies halt den Unterschied.

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Und ja – es ist auch etwas schwerer als das Air. Aber um einiges leichter als die 15 Zoll Variante und auch als das, was die allermeisten von euch so täglich durch die Gegend tragen. Und demnächst zusammen mit dem iPad mini anstatt des iPad 3 Klotzes, da ist das ein Nullsummengewichtspiel. Und selbst, wenn nicht. Die Tastatur und vor allem der Bildschirm machen das locker wieder wett. Oder sollte ich sagen – dicke?

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Wie schon gesagt, kommt die Performance natürlich gegenüber dem großen Bruder nicht hinterher. Und das deutlich. Dafür ist hier noch nicht einmal der Lüfter angesprungen und das gute Stück ist für einen tragbaren Apple-Rechenknecht der neueren Sorte angenehm kühl. Dies änderte sich natürlich, wenn ein zweites Display dranhängt und Xcode geöffnet wird. Aber selbst dann ist es kein Vergleich zur 15 Zoll Variante.

Hinweis: Ich habe allerdings nur die kleine i5 Variante. Die i7 Variante wird etwas (aber nicht viel) wärmer und ergattert knapp 1000 Punkte beim Geekbench mehr.

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Auch die verbaute SSD ist nicht ganz auf dem Niveau des großen Bruders – im Vergleich zum Air oder gar herkömmlichen Platten aber immer noch sehr ordentlich. Die 13 Zoll Variante gibt es nur mit einer RAM Bestückung von 8 GB und die dürften wohl für die meisten Anwendungsgebiete reichen. Allerdings wäre eine 16 GB Option natürlich toll. Die dürfte wohl nur wegen Platzmangels ausgefallen sein.

Vermutlich dürfte das einzige wirkliche Manko dieses tollen Rechenknechtes auch auf genau diesen selben Grund zurückzuführen sein. Dieser verbaute Witz an Grafikkarte. Fairerweise muss ich aber zugeben, dass es bei weitem nicht so schlimm ist, wie befürchtet. Animationen (sofern die Software halbwegs optimiert ist) laufen flüssig. Die meisten Webseiten scrollen einwandfrei. Bei an Retina Displays optimierten Seiten, die permanent nachladen, macht sich die hohe Auflösung natürlich bemerkbar. Ich denke, da geht aber auch noch was beim WebKit.

Apps, die die Berechnungen auf der GPU ausführen – wie mein Quick and Dirty zum Beispiel – haben in meinen ersten (und nur schnellen) Tests keinerlei Probleme. Ich bin allerdings kein Zocker. Dazu kann ich nichts sagen.

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Es ist auch minimal dicker als als die 15 Zoll Variante, was aber wirklich nur auffällt, wenn man beide dicht beieinander stehen hat. Ich nehme mal an, das liegt am Akku. Aussagen zu dem werde ich nachholen – was ich von anderen höre, geht das mit den sieben Stunden – also fünf bei normalem Arbeiten – vollkommen in Ordnung.

Das 13 Zoll Retina MacBook Pro ist ein toller Rechner für unterwegs und für die meisten dürfte er wohl auch dicke als Hauptrechner reichen. Es hat einen Grund, warum die 13 Zoll Variante der beliebteste Rechner von Apple ist. Und ich bin mir sicher, dieses Book wird auch zum vollen Erfolg.

Ja, es ist teurer als die ‘alte’ Variante. Aber wenn ihr die Chance habt, dann schaut euch die mal nebeneinander an. Wer aufs Geld achten muss, der greife dann bitte lieber zum 13 Zoll Air. Das ist nicht wirklich viel langsamer.

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Ich werde ab sofort die 15 Zoll Variante als Hauptrechner – also alles mit Klöppeln – an einem externen Display benutzen und das Air in den Ruhestand versetzen und diesen kleinen Zwerg mit ohne sichtbaren Pixeln zum Schreiben und Mitnehmen benutzen.

Bei aller Meckerei über Apple in der letzten Zeit und den vielen Stimmen über Einfallslosigkeit – wir sollten eines bloß nicht vergessen. Apple baut immer noch mit Abstand die besten Laptops. Und mit jeder Iteration werden sie besser. Und zwar besser im besten Sinne. Besser durch Reduktion. Alles, was nur irgendwie weg kann, das kommt weg.

Und das ist das Schwerste, was man tun kann. Keine Schrauben, keine Schalter, keine Lichter und nicht mal mehr einen Schriftzug. So etwas ist unbezahlbar.

Ich kann diesen tollen tragbaren Rechner nur wärmstens empfehlen. Und nein, ich bin nicht die Stiftung Warentest. Das alles hier ist nur meine kleine Meinung. Was ihr damit macht, bleibt euch überlassen.

Wer absolute Rechenkraft benötigt, der sollte aber wirklich den Kauf der 15 Zoll Variante in Betracht ziehen. Meine Gedankenzwerge zu dem, die gibt es hier

Retina MacBook Pro Webseite

Hier gibt es übrigens einen Nachtrag der Dinge, die erst noch in Ruhe getestet werden mussten:

13 Zoll MacBook Pro mit Retina Display Review Nachtrag






Zwischenrufe

  1. Ludwig GE

    … und was macht das Air im Ruhestand?



  2. to

    Also wegen der Grafikkarte habe ich arge Zweifel an dem Ding.
    Wie fühlt sich das so an, wenn Photoshop mit einer großen Datei konfrontiert wird und ein zweites Display dran hängt?
    Würde mich ehrlich interessieren! Danke…



  3. markus

    to: Spannend wäre auch, ob er 2 x 27″ TFT verkraftet, oder ob man hier dann einfach auf einen Mac Mini in Kombination mit iCloud/Dropbox setzen muss.



  4. marius

    Einfach der beste Schreibstil und Inhalt weit und breit!




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