Kleine Produktempfehlung: Canon S95

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Der eine oder andere weiß es oder hat es im Laufe der Zeit ja schon mitbekommen – wenn ich nicht gerade mit dem Ollerum spiele/schmuse, launische Weblogeinträge mit Rechtschreibfehlern verfasse oder kleine Apps klöpple – dann schlafe ich entweder mal wirklich oder renne mit einer Kamera durch die Gegend und tue so, als ob ich wüsste, wie das so geht mit dem Fotografieren.

Und wie der eine oder andere ja auch weiß – ich bin der Leica und Nikon Knippser und mit Canon kann man mich eigentlich jagen und erst recht mit deren Objektiven.

Drum ist das hier schon fast eine kleine Sensation – aber hiermit empfehle ich doch tatsächlich eine Kamera von Canon. Und zwar (fast) uneingeschränkt. Aber von vorne.

Weder meine gute Leica, noch die dicke fette und schwere Nikon sind Kameras, die man mal so in die Hosentasche steckt oder wirklich überall mit hin nimmt und vor allem nehmen kann. Also ist man entweder ständig am Schleppen einer dicken Tasche oder permanent dabei auf sein kostbarstes Schätzchen aufzupassen.

Und vor lauter Lauter kommt man dann zu allem – aber nicht zum Auslösen im richtigen Moment.

Also musste etwas kleines, handliches mit guter Bildqualität und vor allem halbwegs gescheit bedienbares her. Und was soll ich sagen – nach längerem testen der unterschiedlichsten Modelle und Hersteller (ein Hoch auf das Einkaufen im Internet mit Rückgaberecht) fiel die Wahl dann doch ziemlich schnell und ohne Kopfschmerzen auf die Canon S95.

Wenn man sich erst einmal an sie gewöhnt – und das muss man – rund 3000 mittelprächtige bis grottige Bilder geschossen hat und an der beschissenen Anleitung verzweifelt ist, dann fängt man langsam an sie zu mögen und selbst unter eher suboptimalen Bedienungen erfreulich gute Bilder zu schießen.

Beispielbild unter äußerst suboptimalen Bedingungen

Die S95 ist keine ‘Ich muss nur auf den einen Knopp drücken und alles ist gut’ Kamera. Die Automatik ist nicht schlecht – hat aber ihre eindeutigen Grenzen. Wenn man so etwas sucht, dann ist die Sony WX10 die Kamera der Wahl. Und ich habe meine Kameras auch nicht, um kleine lustige HD-Filmchen zu drehen und auch dafür ist die S95 wahrlich nicht geeignet, auch wenn sie das mit an Board hat. Wer darauf wert legt, der greife zur Lumix TZ5. Mit der kann man auch gescheit beim Filmen zoomen.

Wer allerdings eine Alternative zu seiner dicken schweren DSLR für unterwegs sucht und keine Angst davor hat, das kleine Rädchen jenseits der grünen Automatikeinstellung zu drehen – der wird nach etwas Einarbeitungszeit mit grandioses Bildern und verdammt vielen Möglichkeiten belohnt.

Sie ist etwas größer und schwerer als so manch andere ‘Kompakte’ und man sollte sich unbedingt gleich zwei/drei Ersatzakkus mit einstecken – aber immer noch klein und handlich genug, sie wirklich überall mit hin zu nehmen. Sie ist auch noch ausreichend schnell genug um in fast allen Situationen noch rechtzeitig abzudrücken.

Ich mag sie nicht mehr missen. Punkt.

Canon S95 Webseite







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