10 Years of Making Apps

Flopbooks

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Es war einmal ein MacBook Air, welches im Jahre 2008 das Licht der Welt erblickte. Es war das leichteste, dünnste und am meisten bewundertste Book der Welt. Aber auch das schwächste, gakeligste und belächeltste.

Die PC- Hersteller dieser Welt schauten kurz auf und verkauften weiter ihre billigen, plastikummantelten, atombetriebenen Netbooks und manche konnten sich ihr müdes Lächeln nicht verkneifen.

Das MacBook Air der ersten Generation war ein begehrter Drittrechner für unterwegs. Und ein relativ teurer.

Keine zwei Jahre später kam der Nachfolger in neuem Gewand daher. Völlig ungakelig und mit einer Power, die für 99 Prozent aller Anwender eigentlich schon zu viel des Guten ist. Und vor allem mit einem Kampfpreis versehen.

Bis auf die üblichen Meckerköppe und Umstandskrämer, die heute noch ein Diskettenlaufwerk, sieben USB und zwei VGA Anschlüsse an alles geklatscht haben wollen – wollte ein jeder so ein Book besitzen.

Und verdammt viele kauften sich auch eines. Und eben keine Billigheimer-Gakel-Plastik-Netbooks mehr. Die PC Hersteller lächelten nicht mehr. Jetzt verloren sie ihre Kunden nicht nur an das iPad (kaum einer kaufte ihre Versuche an Möchtegern-Tablets) – nein, jetzt verloren sie diese auch noch an Apples PC-Sparte.

Also wurden die Kopiermaschinen angeschmissen. Und es wurde versucht und versucht und hier gespart und dort gespart – und es klappte einfach nicht. Keines der angeblichen MacBook Air Killer Books konnte in Preis und Leistung mithalten. Im Aussehen schon einmal gar nicht.

Also kam Intel, die ihre Prozessoren los werden wollte/musste auf die grandiose Idee, die Herstellung von Ultrabooks mit Millionen und Abermillionen zu fördern.

Ultrabook ist das Synonym für: Krampfhafter Versuch, das MacBook Air irgendwie zu kopieren.

Und das Ergebnis ist – tja, traurig. Selbst mit den Millionen schafft es nicht einer das MBA halbwegs gescheit zu kopieren, geschweige denn etwas Besseres oder gar Eigenes zu erschaffen.

Das beste Windows Ultrabook ist immer noch ein MacBook Air mit installiertem Windows. Punkt.

Kein Mensch mit etwas Verstand wird sich freiwillig eines dieser Abklatsche – die zum Teil gewaltig teurer sind (schlechterer Bildschirm, olle HDD mit ein wenig SSD zum Cachen, nur um dann doch noch 100 Dollar mehr zu kosten) – kaufen.

Die wenigsten von uns können in ihren Job mit jedem Produkt das Rad neu erfinden. Aber dennoch kann man doch wenigstens versuchen, das Beste zu geben.

Oder man lässt es sein …

Asustek, Acer reduce ultrabook orders by 40%






Zwischenrufe

  1. Kiki

    Ich habe unlangst so ein gakeliges, allererstes MacBook Air von 2008 als Gebrauchtgerät geschenkt bekommen. Ich werde eine SSD-Disk einbauen (wenn die Preise dafür wieder normal absurd sind und nicht ultra-absurd, wie im Moment) und vielleicht einen neuen Akku und habe dann das schönste Notebook überhaupt. Warum irgend jemand sich eine schlechte Kopie statt eines Originals kaufen möchte, erschliesst sich mir nicht, es sei denn, man ist aus welchen Gründen auch immer auf Windows angewiesen. Aber selbst dann … Menschen sind komisch.




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