Alles aus der Kommentar Schublade



Die Sachsen Bubble oder das große Gruppenwichsen für Nazis

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Wenn man Berlin Mitte mit der S-Bahn in Richtung Osten verlässt, denn überquert man kurz hinter Adlershof eine unsichtbare Grenze.

Also die Grenze an sich ist unsichtbar; dass sich etwas verändert hat, fällt einem sofort ins Auge, sofern man natürlich gelernt hat, seinen Augen auch zu erlauben, Dinge zu sehen, wahrzunehmen, die nicht unmittelbar ins vorgefasste Bild passen. Dinge, die nicht nur in der Mitte, sondern auch am östlichen Rand statt finden.

Ja, auch am westlichen Rand finden Dinge statt und auch am südlichen und das nicht nur in Berlin, in der BRD oder dem eigenen Weltbild.

Nur das Wahrnehmen findet selten außerhalb der eigenen Mitte statt. Und dann ist da auch immer noch eine Menge Platz am rechten Rand. Drum haben wir auch kein kleines Problem rechts, sondern ein großes in der Mitte – aber dazu gleich.

Noch bin ich im Osten, kurz hinter Berlin. Hinter der Grenze; der unsichtbaren. Ich wohne seit einer Weile da, ich bin sprichwörtlich das Letzte von Berlin. Hier ist Edge-Land. Hinter mir fängt Brandenburg an. Für die Hamburger, Kölner und Münchner – das ist der Vorort von Sachsen.

Wenn Besuch aus anderen Ländern vorbeikommt, rufen die auch schon mal erschrocken vom Bahnhof um die Ecke an und fragen zur Sicherheit nach, ob sie nicht doch schon in Polen gelandet sind und da steckt jetzt genau so viel Polemik, wie Wahrheit drin.

Genau so, wie in der Aussage, dass die Menschen hier anders aussehen, sich anders kleiden, andere Autos fahren und ganz andere Probleme haben.

20, 30 Kilometer hinter Berlin.

Und jetzt fahrt noch mal hundert Kilometer weiter. Die Frisuren sehen auch anders aus, wenn der Friseur Montags wirklich noch geschlossen hat und man sich Sonntags zum Brunchen an der Total Tankstelle im nächsten Dorf treffen muss. Und ja, mit Brunchen meine ich das um die Autos Herumstehen und ja, es ist genau so, wie man es sich vorstellt und ja, es sieht auch genau so aus und ja, wenn auch politisch angeblich unkorrekt, man sieht es ihnen an.

Und nein, es ist dort wirklich anders, als in anderen Ecken Deutschlands. Ich habe jetzt schon fast überall in Deutschland gewohnt. Ich kenne Dörfer und ich kenne das Saarland und ich kenne Hamburg, München, Köln und eine Menge hässlicher Zwitter dazwischen.

Die Frage, die sich viele Stellen, warum gerade immer dort im Osten, am Arsch der Republik, die lässt sich natürlich mit der Frisur alleine nicht erklären und ja, Assis gibt es überall und Deppen und Nazis und Menschen, die dann doch nicht in die Schublade passen und nicht mal zugezogen sind.

Dafür sind in genau der Gegend eine Menge weg gezogen. Eine Menge mehr, als aus dem Saarland oder Brunswick. Und die, die geblieben sind, sind jetzt deckungsgleich die, die wir in der Tagesschau sehen und über die wir uns auf Twitter so schön lustig machen können.

Die sind dort Bürgermeister, Polizeibeamte, Lehrer, Bäcker, Fahrlehrer, Bauarbeiter oder nichts davon, weil nach dem VEB Kombinat Chemische Werke nichts mehr drin war, außer Stempeln gehen.

Und nein, liebe Genderübersensibelchen (war ja auch wieder kurz davor, den Begriff Nazi hier zu verwenden; aber ich bin gerade dabei, mir das abzugewöhnen und auch dazu gleich noch mehr) – ich habe nicht die Ärztinnen und Arbeitslosinninnen vergessen, sondern bewusst nicht verwendet, da schlicht in der Unterzahl.

Alles Dinge, die wir eigentlich wissen und so gerne unter den Verdrängungsteppich kehren und es sind ja nicht alle so, als soll sich der verlassene Rest bitte nicht so anstellen.

Tut er aber. Nicht nur auf dem Sozial- und Arbeitsamt, sondern sonst auch immer schön hinten; zumindest hätten wir das gerne. Aus den Augen, aus dem Sinn.

Aus der Mitte an den Rand.

Nur ist unser Rand deren Mitte. Allerdings haben wir unseren Augen das ja abtrainiert. Wir tun eine Erklärung lieber als Entschuldigungsversuch ab. Deren Versagen sieht in den eigenen Augen immer besser aus, als das eigene.

Die Erklärungen sind in aller Regel immer genau so simpel, wie die Parolen derer, die wir nicht verstehen wollen. Denn dann müssten wir uns eingestehen, dass wir eigentlich ganz simple Wesen sind.

Und wer will das schon gerne. Simpel, wie wir nun mal gestrickt sind, verwechseln wir simpel ja auch mit Intelligenz. Alle doof, außer ich. Ich Mitte, du rechts.

Das ist wie mit den Hipstern. Alle Hipster, außer ich. Und auch die kann man so wunderbar auslachen und Witze über sie reißen. Es wird sich nie einer angesprochen fühlen.

Dafür gesellt sich gleich und gleich und gleicher; egal ob Hipster, Nazi oder Twitterer. Und das und die sind völlig austauschbar und eventuell sogar identisch. Aber egal, in welcher Rolle, angesprochen fühlt sich doch wieder keiner.

Weil es schlicht der falsche Ansatz ist.

Genau aus diesem Grund verbiete ich mir mittlerweile den Nazi Stempel oder den Idioten Stempel. Nein – über Hipster mache ich mich weiter lustig. Ich darf das. Ich erinnere mich nämlich noch an all die Dinge, die ich getrieben habe, als ich noch jung, schlank und am Leben war. Ich bin mit blond-blauen Haaren im Rock und in Plateauschuhen nachts durch Berlin, Frankfurt, Kassel gestolpert und fand mich toll. So mancher heutige Bart sieht dagegen richtig gut aus.

Aber man richtet sich halt nach seinem Umfeld, man will schließlich dazu gehören. Ja, auch du! Du, der du es nur ironisch meinst und ja viel schlauer und viel mittiger bist, als der erbärmliche Rest am Rande der Republik.

Du hattest vielleicht und zu deinem eigenen Glück ein anderes Umfeld. Dein erstes und einziges Lagerfeuer war hoffentlich nicht nur braun eingefärbt und dir hat man vielleicht beigebracht, dass es nicht OK ist, sich auf das Leid und Elend anderer einen runter zu holen, nur, um ganz kurz Auszeit vor der eigenen Erbärmlichkeit zu haben.

Genau das ist nämlich das eigentlich Problem.

Wie erbärmlich muss das eigene Leben sein, wenn man es nötig hat, auf Menschen, denen es vermeintlich schlechter geht, herum zu hacken, um sich kurzzeitig besser und zugehörig zu fühlen?

Wie erbärmlich muss ein Staat als Ganzes sein, der 10, 15 oder gar 20 Prozent seiner Bürger so dermaßen rechts liegen lässt, dass alles, was ihnen anscheinend bleibt, um ein wenig vermeintliche Anerkennung, ein wenig Zugehörigkeitsgefühl entwicklen zu können …

Und an dieser Stelle scheidet sich immer mein eigener kleiner Geist. Denn dann frage ich mich immer, ob es wirklich darum geht.

Geht es wirklich um zu viele vernachlässigte Männer in einem öden Landschaftshaufen, die zu wenig in den Arm genommen worden sind? Und einer vereinzelten braun-lila eingefärbten Peggy, die nichts anderes kennen gelernt hat?

Wenn ich mich gerade mal wieder beschissen fühle, dann kann ich mir einen runter holen oder mit dem Ollerum spielen und schon geht es mir besser.

Nur ist das große Gruppenwichsen für alle Sachsen wirklich die Lösung?

Ich glaube ja, es geht um eine ganz andere Frage:

Wie viele Polizisten braucht man, um ein Haus zu durchsuchen?

In unserem Land braucht man dafür entweder 0 bis 2 oder 500 plus 30 Schäferhunde, 2 Helikopter und 25 Wannen.

Das gute an AFDlern und Nazis – dem Rechten Gesocks an sich – ist ihre allgemein akzeptierte Liebe zum Geld. Genauer gesagt, zu unserem Geld. Geld ist nämlich immer unser. Zumindest ist das DAS gute Geld. Für UNSER Geld reichen zwei Beamte.

Bei dem schlechten Geld – also bei eurem Geld – da rückt dann die gesamte Polizei Berlins aus. Von unserem, also dem guten, Geld finanziert natürlich.

Wenn ich besorgt bin um unserer Geld, dann ist das gut. Dann ist das Seehofer und Co approved (mir fällt kein passendes deutsches Wort ein, akzeptiert trifft es nicht ganz, abgesegnet schon eher – aber auch nicht wirklich). Mache ich mir allerdings Sorgen um die Menschen, wegen deren ganzen Geld und der Frage, was es anrichtet – dann ist das BÖSE und dann müssen die Hunde und die Helikopter ran.

Es gibt bei uns nämlich eigentlich kein Links und kein Rechts. Es gibt nur gut und böse. Und auf dem guten Auge sind wir blind. Denn das ist unsere Mitte. Und die ist dem Michel heilig.

Man darf sich sorgen, so lange es um das eigene Geld geht. Sorgt man sich allerdings um das Geld anderer, dann wird man vom Staatsschutz jahrzehntelang überwacht.

Wirft man aus Sorge Granaten auf Menschen, dann ist das zwar nicht wirklich so ganz OK, hat aber bestimmt gar nichts mit Rechts zu tun – protestiert man aus allerdings Sorge um das Geld der anderen in Frankfurt vor der EZB, dann ist da so gar nicht gut. Dann ist das Terror und dann kennen wir auf einmal auch wieder Richtungen; also die eine. Das ist dann die Richtung, in die die Wasserwerfer auch seltsamerweise immer zielen können.

Und genau das ist auch der Grund, warum die Polizei Sachsen immer mit allem durchkommt.

Linke Pfarrer mahnen = böse!
Besorgte Menschen pöbeln = verhältnismäßig

Wo ist denn der #Aufschrei? Welcher Politiker hat denn wirklich mal auf den Tisch gehauen? Aber wehe, du spendest der Roten Hilfe …

Wir werden in Deutschland nichts – aber auch absolut gar nichts – ändern, wenn wir nicht endlich mal anfangen, etwas genauer und differenzierter zu schauen und die Dinge beim Namen zu nennen.

Und Nazi oder Idiot sind keine Namen; es trägt ihn auch keiner.

Wie soll man denn unerwünschtes Verhalten abstrafen, wenn es nicht mal öffentlich kritisiert wird, da es ja immer noch das gewünschtere Verhalten ist.

Mitgefühl, Verständnis – Empathie sind Dinge, denen man in unserem Land 500 Polizeibeamte auf den Hals hetzt. Mit Sorgen um das eigene Geld füllt man Bierzelte, gewinnt man Wahlen und kommt vermeintlich im Leben weiter.

Man kann keinen Hund dafür bestrafen, dass er vors Asylantenheim pinkelt, wenn man ihm von Morgens bis Abends zum Komasaufen ermuntert.

Alles, was dabei herauskommt, ist ein verwirrter Hund, der unter lauter verwirrten Hunden aufgewachsen ist, für die das alles völlig normal ist.

Ich weiß, es ist ein leicht hinkender Hund und mir tun die richtigen auch leid, bewahren die sich in aller Regel eine Grund-Empathie, eine Grund-Liebe, auch wenn sie jahrelang in der falschen Umgebung aufgewachsen sind.

Ich habe den schwachen Vergleich nur gewählt, weil wir uns – auch wenn wir uns gerne das Gegenteil einbilden – nicht viel unterscheiden. Wir machen das nach, was wir vorgemacht bekommen und wir verstärken die Dinge, wir wiederholen die Dinge, von denen wir als Rückmeldung bekommen, dass sie gewünscht sind.

Wir haben in unserer Bertelmannschen Freiluftversuchsanstalt jahrzehntelang eingetrichtert bekommen, dass man es zu etwas bringen muss und dass man dieses Etwas nur schafft, wenn man sich Sorgen um das eigene Geld macht; dass dieses Etwas direkt mit Geld gleichgesetzt werden kann. Und wenn du dieses ominöse Etwas nicht geschafft hast, dann bist du ein Versager, der sich keine unnötigen Dinge mehr kaufen kann und dann schauen wir auf dich herab und hocken dich in Lehrgänge, in denen du noch mal so richtig schön vor Augen geführt bekommst, was das gewünschte Ziel ist und was für ein Versager du doch bist und vermutlich immer bleiben wirst.

Und wenn du dich – abgerichtet, wie ein armer Hund, abgerichtet, wie ein ZDF Fernsehgartenzuschauer – dann dementsprechend verhältst, dann wundern sich die Menschen, die es vermeintlich geschafft haben, ein wenig.

Und die, die sich wundern, sind selber so abgerichtet worden, dass sie sich auch nur innerhalb ihres eigenen Blickwinkels wundern können.

Die Fahrt mit der S-Bahn kann man nämlich auch in die andere Richtung antreten. Und auch dann nimmt nicht jeder die Veränderung hinter Adlershof war. Und selbst, wenn man eine wahrnehmen sollte, ist ja immer noch die Frage, was einem das eigene Hundetraining erlaubt und/oder vorschreibt.

Neid? Bedauern?

Die Sachsen Bubble gibt es, zumindest für so machen Sachsen, ja auch genau so andersherum. Das ist dann die Berliner Bubble, auch gerne die Berliner Politik genannt. Ja, auch als AFDler mit eigenem Asylantenheim kann man Neusprech.

Das, was wir jetzt erleben, ist erst der Anfang. Und ich würde mich hüten, es ‘sich wiederholende Geschichte’ zu nennen.

Das, was wir jetzt erleben, hatten wir so noch nicht. So lange gibt es unser allmächtiges System das Kapitalismus im Endstadium noch nicht. Es gibt einen gewaltigen Unterschied zwischen wirklichem Hunger und künstlich erzeugtem, künstlich eingeredetem Hunger.

Wie wir darauf reagieren, ist allerdings keine andere Sache, sondern gleich; mit Futterneid und Aggression.

Und um dagegen anzugehen, müsste man den vermeintlichen Hunger abstellen. Aber das ist ja nicht gewollt. Wer den Hunger aller stillen will, ist suspekt bis Terrorist; auf jeden Fall unerwünscht und ein Fall für den Staatsschutz. Wer den Hunger anheizt, ist in der Politik, im Vorstand und von Staat und der Verfassung geschützt.

Da will man nicht mehr wichsen, da will man nur noch Kotzen und so viel kann man gar nicht fressen, sei der vermeintliche Hunger auch noch so groß …

Man muss kein Nazi sein

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Man muss kein Nazi sein, um eine Menschliche Nullnummer zu sein. Man muss kein Gutmensch sein, um ein Herz zu haben. Man muss nicht schwul sein, um für die gleichgeschlechtliche Ehe zu sein. Man muss kein Veganer sein, um gegen Massentierhaltung zu sein. Man muss kein Deutscher sein, um auf Deutschland stolz zu sein.

Man kann ein Deutscher sein und sich dennoch für Deutschland schämen. Man kann ein Herz haben, ohne Gutmensch zu sein. Man sollte kein Fleisch essen, wenn man gern Massentierhaltung ist und ein Herz hat. Man sollte andere nicht mit einem Begriff festnageln.

Man tut niemanden einen Gefallen damit.

Und manchmal ist der Begriff auch irreführend und nur zur eigenen Beruhigung.

Jemand, der eine Granate schmeißt, muss nicht erst offiziell als Nazi begriffen werden, um zu begreifen, was nicht zu begreifen ist.

Kein Begriff ist da richtig und schon gar nicht genug. Nazi ist auf jeden Fall viel zu wenig und viel zu verharmlosend. Ein Nazi ist jemand im Deutschland T-Shirt mit vollgepisster Hose. Ein Nazi ist eine erbärmliche Gestalt; zumindest hätten wir das so gerne.

Dann können wir weiter runterschauen und ironische Tweets teilen.

Nazis sind gefährlich. Wir wollen das nur nicht wahrhaben. Noch viel gefährlicher ist allerdings der Begriff und unsere Verwendung und unser Umgang damit.

Man muss kein Hellseher sein, um zu sehen, was wir nicht sehen wollen.

Wir machen es uns so schön einfach. Alles Nazis, außer ich. Ich bin kein Nazi, also kann ich in Ruhe schlafen.

Wir lachen über die Menschen, die Schilder hoch halten, auf denen ‘Was kann ich dafür, dass Nazis meiner Meinung sind’ steht. Und jetzt ratet mal, warum die nachts genau so gut schlafen?

Die wollen Ernst genommen werden. Dann sollten wir das doch endlich auch gefälligst tun.

Und es gibt nur eine einzige Art, jemanden ernst zu nehmen. Man misst ihn an seinen Handlungen. Punkt. Fertig. Aus. Da muss nicht auf einen ‘Hintergrund’ gewartet werden.

Du hast dich wie eine Menschliche Nullnummer aufgeführt – also wirst du dementsprechend behandelt. Fordern wir ja permanent und lautstark von denen, mit dem anderen ‘Hintergrund’ auch. Da können wir ja auch in unseren eigenen Reihen anfangen und mit gutem Beispiel voran gehen.

Nazis sind eben nicht nur die anderen. Nazis sind auch nur Menschen; wir sind umgeben von Menschen. Und wer sich wie ein Arschloch aufführt, wird als solches behandelt. Punkt. Fertig. Aus.

Da muss man nicht erst auf einen offiziellen Stempel warten und hoffen.

Dieser Stempel entbindet uns nämlich nur vor unserer Verantwortung; schließlich stellt der umgekehrt dem Stempelträger ja einen Freifahrtschein aus.

Wir können gerade live und in Farbe miterleben, wie es funktioniert. Wie es schon immer – nicht nur in den Dreißigerjahren – funktioniert hat und auch in Zukunft funktionieren wird.

Die, die etwas ändern könnten, die die den Mund aufmachen und vor allem die Taten folgen lassen müssten, geben sich selber eine Ausrede.

Der Mensch – und somit sowohl der Gutmensch als auch der Nazi – ist von Natur aus feige. Also tastet er sich langsam heran und gibt eigentlich noch viel schneller auf. Es sei denn, man lässt ihn gewähren.

Es fängt mit kleinen Schmierereien an, dann kommen kleine Brände und jetzt sind wir schon bei den Granaten.

‘Nazis halt’ denken und im Trott weiter machen, das reicht nicht mehr aus. Es sind keine Nazis. Es sind Menschliche Versager, die eine Straftat nach der anderen begehen. Wir haben dafür Regeln.

Aber wir regen uns lieber über das Versagen von Staat und Polizei auf – als selber diese Regeln anzuwenden. Ja, man kann Einträge auf Facebook markieren und sich aufregen, dass die nichts tun. Man könnte auch einfach selber Anzeige erstatten. Nein, damit ist nicht direkt gesagt, dass das Erfolg hat; also juristischen.

Aber wenn alle Gutmenschen (und wie sind in der gewaltigen Überzahl) einfach nur kollektiv STOPP sagen; schon im kleinen und kleinsten STOPP sagen …

Man muss nicht ‘Du bist ein Nazi’ sagen und damit hat man dann seine Schuldigkeit getan. Erstens hat man das nicht und zweitens wäre es viel wichtiger, nicht in Stempeln, sondern in Klartext zu reden:

Es fängt mit ‘Arschloch’ an und hört bei ‘strafbar’ nicht auf. Der ‘liebe Frieden’ hat noch nie existiert und gestört … tja, gestört haben wir uns viel zu wenig dran.

Man muss einfach nur Mensch sein, um das Richtige zu tun. Punkt. Fertig. Aus.

Ich bin der Unmensch des Jahres

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Wenn wir uns verletzen und zum Beispiel eine Menge Blut aus den Extremitäten verlieren, dann ‘zentrieren’ wir uns – das heißt, der Köper versucht die lebenswichtigen Organe zu schützen und nur noch Blut zu denen zu befördern.

Und nein, der Schwanz ist nicht lebenswichtig – unser Kopf schon. Also wird zugesehen, dass unser Hirn wenigstens noch versorgt wird, so lange es geht. Dazu gehört auch, dass ‘unwichtige Signale’ nicht weiter geleitet werden; dieses ‘unter Schock’ stehen und die Schmerzen nicht mitbekommen ist damit gemeint.

So versucht uns die Natur vor Überforderung und Verzweiflung zu schützen und ja, ich weiß, jeder Medizin-Student lacht mich jetzt ob der fast sträflichen Verallgemeinerung und Reduzierung aus; im Kern stimmt es allerdings.

Mutter Natur (haben sich da eigentlich diese Gender Nazis auch schon drüber aufgeregt? Könnte ja auch eine farbige, transsexuelle SpieleenwticklerX sein?) meint es gut mit uns und hat sich eine Menge toller Dinge einfallen lassen, damit wir über- und weiter leben.

Nun muss so ein Schock ja nicht zwingend durch einen von rechts geschwungenen Baseballschläger, einen in die Menge geschmissenen Böller usw. entstehen – sondern Überforderung kann ja auch auf anderen Ebenen stattfinden; auch Leben und Realität genannt.

Und je komplexer die Situation und je weniger vorbereitet wir auf eine Situation sind, um so mehr muss uns Mutter/Vater/X Natur schützen.

Ich, zum Beispiel, erstarre selbst nach 40 Jahren Training immer noch für eine Sekunde, ob der Blödheit, Dummheit und Arschlochigkeit der Idioten dieser Welt. Und deren Mutter ist halt auch immer schwanger.

Und wenn das Gehirn überfordert ist, dann nützt es ja nichts, da noch weiter Blut und Energie hineinzupumpen; schließlich geht es ja darum, die ‘Signale’ zu unterbinden, damit wir nicht durchdrehen.

Also wird das Hirn außer Kraft gesetzt – und nein, noch mal, der Schwanz und die Eier sind vollkommen nebensächlich, egal ob man nun Christ, Jude oder Muslim ist – und unser allerwichtigstes, unser Urüberlebensorgan übernimmt und bekommt die Macht …

Unser Rückenmark. Und unser Rückenmark ist nicht im Arsch – aber ziemlich nahe dran. In der Umkehr bedeutet das, es ist auch ziemlich weit vom Hirn und vom Herz entfernt.

Je komplexer eine Situation, je überforderter wir also sind – um so weiter entfernen wir uns von unserem Hirn und von unserem Herzen.

Rückenmärker kenne kein Gut und kein Böse. Das hat sich Vater/Mutter/X Natur bewusst so ausgedacht.

Gutmensch als Unwort auszuwählen, war allerdings eine bewusste Entscheidung. Und eine erschreckende. Wenn das Hirn und das Herz schon so weit in an den Arsch gerutscht sind, dass so etwas dabei heraus kommt – dann kann man sich vorstellen, was bei den Dumpfbacken in unserem Land los ist, die noch viel weniger vorbereitet sind auf die Komplexität, die sie umgibt.

Je komplexer etwas erscheint, um so mehr schreit unserer Rückenmark nach einer einfachen Lösung, schließlich ist es einfach strukturiert. Und wenn unter (Kultur) Schock, dann haben wir alle einen Rechtsdrall in/an unserem Wirbelsäulenende.

Ja, wir alle. Du und ich auch. Leider.

Aus diesem Grund ist es so wichtig, in den Momenten, in denen wir von X/Vater/Mutter Natur mit Blut in unserem Hirn und in unserem Herzen versorgt werden, dies auch zu nutzen und daran zu arbeiten, unsere Quanten so zu setzen, dass wir weniger überfordert sind, wenn wir das nächste Mal wieder schockiert werden; unter Schock stehen.

Ich versuche in diesen Momenten ein ‘Gutmensch’ zu sein – also daran zu arbeiten, ein guter Mensch zu werden – also immer besser. Immer besser als Mensch.

Das klappt natürlich nur begrenzt und ich versage immer noch unter Schock und werde das morgen auch wieder tun.

Aber das dümmste, was ich tun kann, ist deswegen aufzugeben, es nicht weiter zu versuchen.

Mich deswegen aber direkt zum Unmenschen zu machen, das schockiert mich dann doch – denn darauf war ich nicht vorbereitet.

Mein Rückenmark möchte gerade gerne denjenigen, die dem zugestimmt haben, den Baseballschläger mit aller Wucht über die dämliche, dumme Fresse ziehen.

Genau so, wie ich den Vollspasten von Köln, die aus Dummheit niemanden einen Gefallen getan haben, gerne die Fresse polieren möchte.

Aber ich habe mich in meinen (wenigen) klareren Momenten trainiert, ein ‘guter Mensch’ zu sein – denn sonst wäre ich auch nur so ein kleines armseliges Arschloch, wie diese wandelnden und sich so dermaßen selbst entlarvenden Rückenmärker in Leipzig gestern.

Wenn wir mittlerweile schon wieder so weit sind, dass ‘gut’ sein verdammt wird, dann werden uns auch unsere Ärsche Rückenmärker auf Dauer nicht retten können …

Lasst euch nicht von einem Grau täuschen!

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Wir sind Menschen. Wir reagieren in aller Regel gleich. Unsicherheit, Angst, Wut, Enttäuschung, Trauer und Co lösen bestimmte Bedürfnisse aus.

Ein Bedürfnis ist der Wunsch nach einer Erklärung; meist direkt, nachdem der erste Schreck, der erste Schock überwunden, wie man gerade auch wieder in an der eigenen Twitter-Timeline erkennen kann.

Kaum ist das erste dunkelrot vorbei- bis weggespült, kommt auch schon das Grau hervor, mit dem Schwarz und Weiß hinter der Ecke lauernd.

Lasst euch nicht davon täuschen!

Es geht dem IS (der ISIS) nicht um irgend ein Grau. Es geht auch nicht um ein vollkommenes Schwarz und Weiß und vor allem geht es schon gar nicht um irgendwelche Religionen; so gebetsmühlenartig, wie man das auch behaupten will und immer negieren muss.

Den Spinnern, die da eventuell, über vielleicht, bis hin zu garantiert die Fäden gezogen haben, denen sind Religionen und Schattierungen völligst egal. Ja, manch verwirrter Volldepp mag da mitlaufen, dem man erfolgreich eingeredet hat, es ginge darum - aber lasst auch nicht genau so verarschen; von keiner Seite.

Es geht, wie leider immer, einzig und alleine um Macht und Ohnmacht und all deren Neben- und Randerscheinungen.

Stellt euch vor, Kirche, barbarische Horden und fehlgeleitete Adelige hätten im Mittelalter die Waffen und Mittel von heute gehabt. Bis auf die Sprache wäre kein Unterschied festzustellen.

Wir sind Menschen. Wir reagieren in aller Regel gleich. Drum werden auch sämtliche noch so gut und nett gemeinten Aufforderungen zur Besonderheit und zur Mäßigung nichts nützen.

Denn die Arschlöcher und Brandstifter haben sich bereits schon längst wieder in Stellung gebracht. Und auch denen geht es weder um Farben oder nicht-Farben.

Auch denen geht es, wie leider immer, einzig und alleine um Macht und Ohnmacht und all deren Neben- und Randerscheinungen.

Natürlich ist das kein Grund, nicht jetzt erst besonders bunt und besonders machtbewusst zu agieren; sich der macht bewusst sein, die man hat, wenn man sie teilt, wenn man sie bewusst nicht anderen überlasst, sei man auch noch so verängstigt und auch noch so verblendet.

Was uns aus dem Mittelalter geholfen hat, war die Aufklärung. Und die einzige Art, wie die Spezies Mensch lernt, ist durch Nachahmung.

Und dazu braucht es ein paar, die etwas Nachahmenswertes vormachen. Jetzt braucht es ein paar mehr, die das richtige Nachahmenswerte vormachen.

Und wir machen keine Worte nach, seien sie auch noch so gut gemeint. Wir können nur Taten nacheifern.

Ein kleines Lächeln, ein kleines Hand Reichen sind die Mutter aller guten Taten.

Wir sind Menschen. Wir reagieren in aller Regel gleich. Und wir reagieren auf solch ein Lächeln, auf solch ein Hand reichen.

Und diese Dinge kann ich als Mensch nur tun und teilen, wenn ich auch hinschaue, wenn ich mein Gegenüber auch anschaue.

Weg geschaut haben wir jetzt nun wahrlich lang genug. Flüchtlingsströme alleine haben leider nicht ausgereicht.

Denn was uns unterscheidet - unterscheiden sollte - ist einzig und alleine das Begreifen, dass uns eben nichts unterscheidet …

Wenn heute die Zukunft von gestern war

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Wenn heute die Zukunft von gestern war – dann ist man vermutlich bereits in der Vergangenheit angekommen; sprich früher ist bereits wichtiger geworden als später. Denn später ist das, was man früher gesagt und nicht gemacht hat.

Später, in der Zukunft, wenn ich erst …

Tja – und? Was ist übrig geblieben. Heute, so?

Von den großen Träumen, Hoffnungen, Wünschen, Erwartungen. Also mein Skateboard – angestaubt im Keller liegend – hat immer noch Rollen. Die meisten (bis alle) Dinge sind irgendwie auch so ganz anders gekommen. Hat die Generation vor uns früher schon gewusst. Nur wir, wir meinten es besser zu wissen; die Zukunft wird es schon richten. Die ganz arroganten unter uns, die meinten, sie würden es in der Zukunft schon richten; man müsse ja nur die richtigen Knöpfe drücken, die richtige Zeit eingeben.

Tja – und? Was ist davon übrig geblieben. Heute, jetzt so?

Vielleicht sollten wir (da ich hier ja eh nur Selbstgespräche führe, also ich) den heutigen 21. Oktober 2015 zum Anlass zu nehmen, endlich mal etwas in unsere Schädel zu bekommen, was wir früher eigentlich vielleicht sogar schon mal besser geahnt hatten und nur dummerweise auf später verschoben haben – es gibt keine Zukunft. Hat es noch nie gegeben. Wird es auch in Zukunft nicht.

Es gibt nur heute. Es gibt nur jetzt. Und ja, es gibt auch nur Klischees. Aber die kann man sich nun einmal nach Belieben aussuchen. Und dann nimmt man doch einfach die besten und schönsten. Und zwar sofort. Morgen ist es zu spät und morgen hat man schon wieder vergessen, was man eigentlich machen wollte, wo der verdammte Fluxkompensator abgeblieben ist und was man vorgestern machen wollte erst recht.

Ja, ich weiß, man wollte morgen auf jeden Fall auch einen DeLorean haben. Bitteschön, hier habt ihr einen, der fährt vermutlich sogar besser:

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Sorry – ich habe leider keine Claudia Wells zum Ausdrucken gefunden und tut euch den Gefallen und googelt lieber nicht nach ihr; wie man das mit so vielen Personen von früher nicht tun sollte. Es gibt da der eine ganz einfache Übung, um euch einen Eindruck zu verschaffen:

Steht mal kurz auf und geht in’s Bad vor den Spiegel, am besten nackt …

So, seid ihr wieder da? Dann nennt mir mal bitte mit dem Bild im Kopp einen einzigen Grund, etwas auf Morgen zu verschieben? Meint ihr allen Ernstes, das wird in der Zukunft besser? Welche Knöppe – nicht Beulen – wollt ihr da verdammt noch mal drücken?

Jetzt – und nur jetzt, Klischees hin und her, ist der Zeitpunkt noch etwas zu machen, zu ändern und Spaß zu haben; sprich den Sex zu bekommen, von dem man früher immer geträumt hat. Der Sex von gestern reicht auch nicht mehr lange zum Masturbieren und morgen hast du noch keinen gehabt, wirst du auch nicht, wenn du ihn verschiebst. Übermorgen erst recht nicht – oder muss ich dich noch mal vor den Spiegel schicken? Und ja, das gilt auch für alle die anderen Dinge, die man auch angezogen auf später verschoben hat.

Also, was liest du hier noch rum. Auf, mach was draus! Das geht nur heute!

Ich bin dann jetzt auch mal Zukunft machen. Oder Spiegel abhängen. Oder so …

Es gibt ihn also doch noch, den guten guten Journalismus

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Ich bin im Meckern im Laufe meines Lebens richtig gut geworden; schließlich habe ich schon genug Bullshit gesehen und erlebt. In der Umkehrung heißt das leider auch, dass ich im Loben und Gutbefinden richtig beschissen (geworden) bin; zu gering sind einfach die Möglichkeiten, etwas für richtig gut zu befinden.

Um so mehr sticht dann allerdings heraus, wenn zwei Journalisten in diesem ‘Kaltland’ es tatsächlich schaffen, mit einem Artikel – ja einem richtigen Artikel und keinem Kommentar, keiner Polemik und keinem aus der Reuters-Ramschkiste zusammengepanschtem Stimmungsmacherchen – nicht nur zu zeigen, wie Journalismus geht, den Lesern mehr als ein TLDR; zumuten und ihnen ohne plumpe Manipulation die Tränen in die Augen treiben.

Was Amrai Coen und Henning Sußebach da in der ZEIT (ja, ich weiß jetzt auch nicht was ich davon halten soll; war reiner Zufall, dass ich mich da bei denen mal wieder verwirrt hatte) abgeliefert haben, macht zwar die letzen Jahre bis Jahrzehnte des erbärmlichen Journalismus in unserem Land nicht auf einen Schlag wieder wett, zeigt aber, dass es ihn wohl doch noch gibt.

Und das ES steht für hinter seinem Schreibtisch Hervorkommen, das Geld für ein paar Tage vor Ort tatsächlich genehmigt bekommen zu haben und dann tatsächlich auch eine Reportage abzuliefern. Eine, die einen Strang hat, um sich schaut, eine mit leiseren Tönen, die so viel mächtiger sein können als dieses ewige Gekreische um Klicks, eine, die Geschichte(n) erzählt, der man sich nicht entziehen kann, weil sie einem vor Augen hält, wie sehr man beteiligt ist, egal, wie sehr man sich auch bemühen mag, es zu verdrängen; bis sie im eigenen Garten hockt, bzw. dank der beiden der eigene Garten sein könnte, in dem einen (die) Geschichte einholt.

Ich weiß, mit Befehlen ist das immer so eine Sache und wer mich kennt, weiß, dass ich es mit denen eh nicht habe und es so eigentlich auch nicht meine. Drum versteht es bitte richtig, wenn ich euch jetzt sage, dass ich es in diesem Fall ernst meine. Ja, es ist ein Befehl! Ein Lesebefehl!

Wer

Im gelobten Land von Amrai Coen und Henning Sußebach

nicht durchliest, der braucht hier nie wieder vorbeizukommen, denn dann ist er oder sie hier schlicht fehl am Platze …

Ene Mene Merkel

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Ich weiß, wir drehen uns im Kreis und ein fast jeder Kommentar von mir fängt identisch an und hört noch identischer auf, wenn es um unsere Bertelmannsche Freiluftversuchsanstalt geht; auch Deutschland genannt.

Wie immer, so auch jetzt beim #Landesverrat, gehen fast bis wirklich alle Diskussionen, Schuldzuweisungen und Bauernopfer wieder am Eigentlichen vorbei.

Bitte was sollen denn all die Marionetten tun, wenn sie Anweisungen von ganz oben bekommen, die sie offiziell nie bekommen haben dürfen, über die nie laut geredet, ja nicht mal geflüstert werden darf, weil man sonst sein vollstes Vertrauen ausgesprochen bekommt.

Wenn ein Bundesprüfanwalt in einer Sache handelt, in der nächsten schweigt, in der übernächsten sich den Wolf prüft und jetzt auf Ansage versagt – was denkt ihr denn Alle, was dahinter steckt? Also wer?

Was denkt ihr denn, was er – so deutlich wie sonst kein einziger – mit der unsäglichen Einmischung gemeint hat? Meint ihr wirklich, das war nur auf zwei unbedeutende Blogger bezogen?

Hier geht es nicht um einen lächerlichen Vorwurf, es geht mal wieder (also wie immer) um das viel wichtigere und übergeordnete Bild und auch wie immer, funktioniert das mit den Nebelbomben wieder wunderbar.

Und Madam Teflon kann sich ihre Hände in Rauten waschen. Dann müssen halt noch ein paar mehr und eh nervige Fehlbesetzungen gehen; das kann ihr nur Recht sein. Man könnte es schon fast bewundern, in welcher Position sie sich mit unserer willigen und blinden Hilfe eingenistet hat. Sie gibt vor und wenn etwas schief geht, dann schauen wir überall hin, nur nicht in ihre Richtung und freuen uns über jeden noch so kleine gefeuerte Personalie.

Und wie wir alle so schön mitmachen, wie der Digitale Mob jetzt direkt nach weiteren Rücktritten krakelt, dürfte für tausende und abertausende Dissertationen von Systemischen Soziologen reichen.

Leute! Das System ist das Problem! Nicht die armen Handlanger in ihm!

Aber hey – Ene Mene Merkel spielt sich doch viel einfacher, schmerzfreier und bequemer. Schließlich muss man dann so gar nichts ändern.

Was der Michel bis heute nicht gelernt hat, das lernt er eh nimmer mehr …