10 Years of Making Apps

Alles aus der Michael Schublade



Wenn man zu böd ist

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Es soll ja Menschen geben, die wissen was sie tun, die eine Ahnung haben. Zu denen gehöre ich eher nicht. Ich habe eine Idee und dann muss ich die umsetzen. Spätestens nach drei Minuten muss ich mich also unweigerlich für meine Idee verfluchen.

Wenn ich schon nach einer Minute anfange, lautstark vor mich hinzu schimpfen, dann kann man seinen Arsch darauf verwetten, dass ich ein Idee hatte, die mit Logik und Mathematik zu tun hat.

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Und Farben und Farbenlehre ist reine Logik und Mathematik. Mit Gefühl kommt man da nicht weit. Spätestens, wenn man die Formeln zur Berechnung des gegensätzlichen Winkels gegooglet hat und man nur noch die Stimme seines früheren Mathepaukers in den Ohren dröhnen hört, ist es dann ganz rum.

Göbel! Setzen! Sechs!

Aber die Jahre, in denen man nur mit einem großen Fragezeichen durch die Schulflure geschlendert ist, haben einem eines gelehrt: Man muss sich nur zu helfen wissen.

Und wenn man schon keine Formeln kapiert, dann muss der kleine Buddha eben mit seinen dicken Arsch ein paar Extrarunden auf dem Papier absolvieren.

Denn nach 360 kommt ne Null und gegenüber ist nicht immer da, wo man es vermutet hätte. Und wenn man dann noch anfängt, anstatt Gelb Grün zu verwenden, dann geht steht alles noch mal extra auf dem Kopp.

Ich wollte schon seit Tagen fertig sein. Aber so ist das nun mal, wenn man zu blöd ist und anstatt früher aufzupassen, lieber in der Raucherecke rumgelümmelt ist; sofern man denn überhaupt das Schulgelände betreten hatte …

Immer, wenn der Michael nichts passendes findet …

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… dann öffnet er Xcode.

Es gibt Color Picker für Farb-Schemen, welche für Mac und iOS Entwickler, welche für Web Entwickler und welche, mit denen man seine benötigten Farben gescheit katalogisieren kann, ohne sich einen – wie im OS X Color Picker – abzubrechen.

Und wie immer fehlt einem immer etwas oder man hat vier bis fünf verschiedene im Gebrauch. Ich hatte heute nacht die Nase voll und habe angefangen, mir mal wieder etwas Eigenes zu klöppeln.

Und wie man sieht, ist es noch in den Kinderschuhen. Dafür ist es dann irgendwann mal genau so, wie ich es gerne hätte …

Ich bin alt und brauche das Geld

Ja natürlich, war der Eintrag von gestern passend zum Datum und ich hätte nicht gedacht, dass ihn tatsächlich so verdammt viele für bare Münze nehmen werden.

Könnte auch schlicht und einfach daran liegen, dass ja fast alles dran wahr ist. Nur halt das Datum nicht.

Vielleicht – oder eher: hoffentlich – wird es in ein paar Jahren (bis Jahrzehnten) Wirklichkeit …

Ich höre auf!

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Wie ihr sicherlich die letzten Tage mitbekommen habt, war es hier verdammt ruhig.

Das hatte einen Grund. Ich war nicht da. Ich war im Niemandsland auf einem Yoga-Fasten-Retreat und um halbwegs gescheites Internet zu haben, musste ich 60 Kilometer fahren.

Während der Zeit hatte ich nicht einmal Xcode offen und habe nur die nötigsten Emails beantwortet. Und das war herrlich. So richtig herrlich.

Dafür gab es viel Luft, viel Bewegung, keine Hektik und viel Zeit zum Nachdenken. Und dabei ist mir klar geworden, dass ich nicht bis ins Lebensende Apps klöppeln, immer abhängiger von Apple werden will und dafür dann immer weniger für meine harte Arbeit als Gegenleistung erhalten möchte.

Und wenn man was entschieden hat, dann sollte man von dem toten Pferd auch absteigen und es in Ruhe beerdigen.

Wie das gerade mit Umsatz und Bill für euch weiter geht, habe ich noch nicht entschieden. Ich werde aber eine Lösung finden, die für (fast) alle funktionieren sollte. Verkaufen geht immer – ist halt in der Regel für die Nutzer nicht so toll. Open Source kommt immer einem Todesurteil gleich. Da sollte sich doch etwas besseres finden lassen.

Noch ist eh ein bisschen Zeit. Momentan suche ich nämlich erst einmal ein halbwegs gescheites Häuschen im Niemandsland oder eine alte Scheune, die man sich herrichten kann und dann werde ich nur noch schreiben. Denn das wollte ich schon immer.

Das hier die Kommentare aus Gründen aus sind – könnt ihr euch natürlich denken. Da bloggen auch schreiben ist, wird es hier weiter gehen – dies dann nur mit anderen Inhalten und mehr Zeit und in anderer Frequenz.

Man muss ja erst einmal eine Stunde fahren, um etwas ins Web stellen zu können. Das hat dann gleich eine andere Qualität. Wie der Rest der Dinge, die man dann so macht.

In Ruhe, an der Luft und mit ein paar Hühnern und Co drumherum.

Ich freu’ mich drauf …

Ich habe MORE gemacht!

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Und das war gar nicht mal so einfach, schließlich muss auf der anderen Seite aus dem MORE später noch ein EDIT werden. Und jetzt muss ich dann auch noch den passenden Inhalt zu dem MORE und EDIT machen und ich will das nicht so haben, wie im iOS Mail.app – denn das ist hässlich …

Könnt ihr bitte mal testen?

Könnt ihr bitte mal diese Version vom FolderPlayer laden und testen, ob meine Developer ID Zertifikat endlich wieder funktioniert?

Wenn ihr das Programm öffnen könnt, ohne dass ihr erzählt bekommt, es sei angeblich kaputt und gehörte in den Müll, dann ist alles gut.

Danke!

Ich habe 1-Klick-Rezept-Download-und-Import gemacht

Ich habe Hübsch gemacht!

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Und ja, früher wäre man dafür ausgelacht worden

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Aber so richtig. Und heute kauft man sie ‘hässliche’ Schuhe mit komischer Sohle freiwillig für viel Geld und findet sie toll.

Heute ist es einem auch so etwas von egal, mit welchem Füller man etwas schreibt. Und nein, es muss auch nicht ein Montblanc sein. Hätte man das einem doch nur schon früher beigebracht. Es wäre einem eine Menge erspart geblieben. Und man hätte anderen eine Menge erspart.

Leider hat sich da nur nichts dran geändert. Ausgelacht wird immer noch. Und wer das nicht glaubt, der schicke mal sein Kind mit einem HTC Smartphone in die Schule.

Allerdings wage ich zu bezweifeln, dass die jetzige Generation in dreißig Jahren freiwillig das zukünftige HTC Pendant der Brill oder Implantats – oder was immer es ein wird – verwendet.

Ich bin mir noch nicht sicher ob es gut oder schlecht ist – aber die ‘Jugend von heute’ achtet dann doch ganz anders auf Dinge und ‘Stil. In meiner Nachbarschaft war der King, wer die meisten schreckliche Teile an seine Zündapp dran geschraubt hat.

Heute gibt es dann doch mehr, die drauf achten, dass an ihrem Peugeot Roller so wenig wie möglich dran ist. Ich bin geneigt, dies als Fortschritt zu betrachten.

Allerdings wird man dafür wohl heute nicht mehr ausgelacht, wenn man mit einer Vespa vorfährt. Wer schlau ist, der bringt seinen Kindern allerdings bei, die gut zu behandeln und aufzuheben.

Was gäbe ich dafür, wenn ich heute die ‘olle’ Vespa meines Vaters fahren könnte. Und was bin ich damals ausgelacht worden, wenn ich sie (heimlich und natürlich ohne Führerschein) benutzt habe. Und das lag nicht unbedingt nur an der Farbe.

Was man heute noch für Energiereserven hätte, wenn man doch ein paar Jahrzehnte früher kapiert hätte, dass unbedingt cool sein müssen reine Energieverschwendung ist und eh nie klappt …

iPhone 5 nicht mehr abzugeben

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Es ist mal wieder so weit: Neues Jahr, neue Geräte und die alten fliegen raus. Den Anfang macht mein Klöppel-iPhone 5.

Da ich draußen, in der bösen weiten Welt – also vor der Türe, nur meinen BlackBerry benutze, ist es für ein iPhone 5 in einem sehr guten Zustand. Allerdings bekommt es ja schon vom bloßen Ansehen kleine Kratzer an den Rändern unten. Dies wird also das erste Apple-Teil, dass nicht wie komplett neu beim Käufer ankommen wird.

Oben ist natürlich nichts, der Akku ist einwandfrei, es ist die kleine Version mit 16GB, natürlich ohne SIM-Lock und für magere 299,– kann es euch gehören. Heute hätte ich sogar Zeit, es direkt auf die Post zu bringen. Da könnte es schon morgen bei euch sein.

Und ja, natürlich gibt’s den Karton mit den Dingen dazu …

Update: Nu isses auch schon wech!

Was der Michael so an Weihnachten treibt

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Jawoll. Er schlägt sich mit schrecklichen Java und X11 Anwendungen (ohne Retina Support) herum, um die Neuauflage des iBooks ‘Buchhaltung für Selbständige’ auch halbwegs benutzbar für Kindle und Co zu machen.

Alle Jahre wieder …

Kurzmitteilung: Ich bin äußerst kompatibel!

Ja, ich weiß. Nicht zu meinem Mitmenschen. Aber zu dem ab sofort installierbaren Mavericks, auch Mac OS 10.9 genannt.

Alle meine Apps, seien sie direkt von mir beziehbar oder über den Mac App Store, sind zu 100 Prozent kompatibel mit der allerneusten Version von Apples Betriebsystem für alle jene, die auch noch etwas Anderes als Tatschen können.

Ihr könnt also aktualisieren, ohne Probleme mit meinen Programmen zu bekommen.

Dies gilt übrigens auch für die meisten anderen Programme. Office, Photoshop und Illustrator funktionieren. Wer auf InDesign oder After Effects angewiesen ist, der wartet besser noch …

Ich bin fett. Ich bin blau. Ich bin mittig.

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Und ich habe die kaputteste Strickjacke von allen an :–)