Alles aus der Produktempfehlung Schublade



Nebenan wird gebaut

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Nebenan wird gebaut und ich bin eh schon äußerst leicht abgelenkt. Kaum läuft da eine Katze vorbei, da war es das mit dem Coden, zum Beispiel. Denken – oder zumindest so tun als ob – ist das anstrengendste, was ich kenne.

Ich brauche es ruhig. Und mit ruhig, da meine ich lautlos. Ich habe nicht ohne Grund schon vor Jahren angefangen, sämtliche Lüfter bei meinen Macs auszubauen oder zu ersetzen und die sich drehenden Festplatten gegen SSDs auszutauschen. Ich greife, so möglich, auch nicht ohne Grund zu den langsameren Macs. Denn langsamer in aller Regel gleich leiser bis lautloser. Ich warte lieber eine Sekunde länger in Stille als mich die Sekunde über den Lüfterlärm aufzuregen.

Und ja, ich weiß, dass ich einen Knall haben. Und davon ganz viele.

So zum Beispiel ist mir Klang auch verdammt wichtig. Schmeißt mal eine Saab Autotüre zu oder die von einem Opel. Oder lasst euch mal von Verona Pooth ins Ohr stöhnen oder von Liv Tyler.

Und so ist das dann auch mit Musik und Kopfhörern. Und ich kenne sie mittlerweile fast alle. Und ich mag die wenigsten. Diese hier dafür dann allerdings um so mehr. Nur nützen die nicht viel, wenn nebenan gebaut wird.

Und dann bleibt ja nicht viel übrig. Diese lärmunterdrückenden Ungetümer von Panasonic und Sony kann man in der Pfeife rauchen. Und Bose ist ungefähr so, als würde man Verona hinter eine Schattenwand stellen, ein Tonband ablaufen lassen und draußen dran kleben, dass sich dahinter die gute Liv befände. Man könnte auch genau so gut auf die Big Mac Umverpackung Bio-Feinkost drauf schreiben.

Es ist nur so, dass weit und breit nichts anderes da ist, als McDonalds für die Ohren. Allerdings haben sie die Verona ganz schön gut runtergepitscht und ausnahmsweise mal nicht nur an den Bässen dabei gedreht, die Amis.

Ich höre kaum noch was von den Baustellen oder dem Staubsauger und da ich weiß, das ich einen Knall habe und die allermeisten nur ihre ollen iPod/iPhone Hörer gewohnt sind und in der U-Bahn einen auf Audiophilen zu machen zwar die Umgebung erheitert – aber gänzlich für den Arsch ist – da kann ich diese Bose Dinger sogar ein wenig empfehlen.

Dies vor allem auch, weil sie erstaunlich gut sitzen und dies auch über Stunden; allerdings wirklich nur die kleine Variante, greift nicht zu den großen 15nern.

Ein Grund (und dies ist wirklich einer) sich die Teile allerdings nicht anzuschaffen – neben dem Preis – ist der so was von beschissenen Name. Mehr ® ging wohl nicht?

Bose ® QuietComfort ® 3 Acoustic Noise Cancelling ® Kopfhörer

Manfrotto - oder die dritte Stufe des Knipsertums

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Wir sind ja mittlerweile alle Fotografen. Den billigen Digitalkameras und vor allem den Smartphones sei Dank. Oder zumindest halten wir uns alle mehr oder minder dafür. Wer seine Füße und sein Mittagessen halbwegs umverwackelt ablichten und mit einem ausgelutschtem Filter versehen kann, der hat demnächst vermutlich seine eigene Ausstellung.

Ich unterteile Knipser ja in andere Gruppen. Um genau zu sein in vier. Auf Stufe 1 erzählt man ganz stolz, dass man sich eine neue Kamera gekauft hat und faselt dann irgend etwas von Nummern – also man ist ganz stolz auf den Body.

Auf Stufe zwei geht man dann zu den Objektiven über. Wer dabei vom Preis redet, der rutscht automatisch wieder auf Stufe eins herab. Wer dabei von irgendwelchen Bezeichnungen oder Millimetern faselt, der rutsch genau so ab. Wer schon mal was von Lichtstärke gehört hat, der darf auf der Stufe bleiben.

Auf Stufe drei unterhält man sich nur noch über Stative. Auf diese Stufe habe ich mich jetzt mal dreist selbst emporgehoben. Und nach langem Ausprobieren und Suchen bin ich jetzt beim Manfrotto 190XPROB nebst 804RC2 Kopf gelandet. Beste Mischung aus Gewicht, Standfestigkeit und Aus-und Zusammenschiebbarkeit. Da wackelt selbst im Berliner Winter die Leica nicht in den windgepeitschten Straßenschluchten. Nur den Sinn von den Fußwärmen mag sich mir einfach nicht erschließen. Meine bleiben trotzdem kalt. Dafür ist es lautlos, sofern man denn Videos drehen wollte – was ich nicht will. Und dank kleiner Luftbläschen könnte man sogar unschief knipsen, so man das denn wollte – was ich ab und an sogar mal will. Und der Schnellspanner (oder wie immer man das nennt – und ja, nach der Aussage gehe ich freiwillig wieder auf Stufe zwei) ist noch mal extra gesichert, was selbst in der Preisklasse keine Selbstverständlichkeit zu sein scheint.

Ich kann es nur empfehlen.

Und nein – auf Stufe vier werde ich es nie schaffen. Denn auf der unterhält man sich nur noch darüber, welchen Objektivträger- und Reicher man gerade wieder feuern musste …

SD Karte ist noch lange nicht gleich SD Karte

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Aus unserem Leben sind sie wohl nicht mehr weg zu denken, die SD Karten. In jedem Photoapparat stecken sie und selbst unsere Macs haben den passenden Anschluss.

Allerdings ist SD Karte noch lange nicht gleich SD Karte.

Erst einmal haben die unterschiedlichen Klassen. Die Dinger mit Klasse 4, die ihr beim Kaisers an der Kasse für ein paar Euro bekommt, die könntet ihr vermutlich von Hand schneller beschreiben. Da braucht ein RAW Bild eurer teuren Nikon schon ein paar Sekunden, bis es geschrieben wurde. Wenn dann die Karte voll ist und ihr auch noch eine langsame Kamera von Fuji, Leica und Co verwendet, dann kann es passieren, dass ihr eine halbe Minute warten müsst, bis die nächste Aufnahme überhaupt erst möglich ist.

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Unter Klasse 10 fängt man erst gar nicht. Aber auch da gibt es gewaltige Unterschiede. Oben das sind die Geschwindigkeiten einer angeblichen Klasse 10 Billigheimer SD Karte. Die fühlt sich auch schon genau so an. Deren Zacken sind schon beim zweiten Einschieben angeschnubbelt.

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Dies sind die Zahlen einer gar nicht unbilligen Transcend SD Karte, auch mit Klasse 10. Wenn ihr jetzt denkt, doppelt so schnell ist ja gar nicht mal so schlecht, dann wartet mal ab. Vorher sage ich euch aber noch den Hauptgrund, warum ich keine Transcend Karten mehr benutze. Dieser ‘Lock’ Schnuppsi an der Seite ist bei denen so lose, dass man permanent keine Bilder schießen kann, weil der beim Einschieben in die oder dem Transport der Kamera verrutsch, die Karte sich also praktisch selber sperrt.

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Dies sind die Zahlen der momentan schnellsten Karte, bzw. der Karte, bei dem der Preis dann noch halbwegs stimmt, der Sony EXPERT UHS-I SDHC/SDXC – und ja, der Name alleine ist fast schon wieder ein Grund, sie nicht zu nehmen.

Die verliert auch nicht so drastisch an Geschwindigkeit, wenn sie voll ist, der Schnuppsi und die Zacken halten und mit der Geschwindigkeit kann man sie sogar als externes Backup-Medium für sein Macbook unterwegs verwenden …

Sony EXPERT UHS-I SDHC/SDXC Webseite

Des Feindes SSD - oder die Samsung 840 Pro

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Mittlerweile sollte es sich ja auch bis zum Letzen herumgesprochen haben – bewegliche Festplatten gehören neben den Schreibmaschinen, Telefonen mit Schur und den Mofas aufs Abstellgleis verfrachtet.

Die SSD macht das Rennen und ich habe damit meinen armseligen Wortwitz für heute auch abgehandelt.

Und seit meiner letzten Einkaufs- und Vergleichstour der Solid State Disks hat sich einiges getan und für die Sparbrötchen unter uns erfreulicherweise auch am Preis. Der hat sich halbiert.

Während sich die Geschwindigkeit fast verdoppelt hat.

Auch sollte man jetzt sein Augenmerk auf Hersteller lenken, die früher nur im Mittelfeld spielten und die ehemaligen Vorreiter geraten zum Teil gewaltig ins Hintertreffen.

In meinem neuen Mac Pro mini tummeln sich zwei SSDs vom ‘Feind’ – wobei dies hier nur der Polemik wegen benutzt wird. Schließlich befinden sich in den allermeisten neueren MacBooks auch nur Bausteine von Samsung.

Und wer nachträglich aufrüstet, der sollte – zumindest momentan – auch auf Samsung setzen.

Gute Controller, sehr gute Preise und mit, wenn nicht die, schnellsten Platten am Markt. Samsung hat viele unterschiedliche Modelle auf dem Markt, interessant ist allerdings nur die 840er Serie.

Die gibt es in zwei Varianten und wer einen S-ATA III Anschluss in seinem Rechner hat, der greife unbedingt zur Pro Serie. Wer einen etwas betagteren Mac mit S-ATA II Anschluss beschleunigen möchte, dem reicht die Standard-Ausführung vollkommen.

Das Pro Modell mit 256 GB bekommt man um die 200 Euro, die 512 GB Variante um die 450 Euro herum.

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Dafür bekommt man dann Lese- und Schreibgeschwindigkeiten jenseits der 500 MB/s. Oben die Zahlen kamen zustande, während die Time Machine ein Backup gefahren und die Dropbox ein paar GB auf den Server geschaufelt hat – ich mag keine Laborbedingungen für meine Tests.

Wobei das mit diesen gemessenen Geschwindigkeiten ja eh alles eher witzlos ist. Verschiebt mal eine 10 GB Datei oder 1.000.000 10 KB Dateien.

Wichtiger ist, wie schnell sich Programme und Xcode oder Photoshop Dokumente öffnen. Auch wichtig ist, wie hoch die Ausfallquote ist und auch die scheint bei der 840er Serie recht gering, soweit man dies jetzt schon absehen kann.

Aus der Erfahrung heraus geben SSDs aber eher direkt am Anfang den Geist auf und die Berichte dazu halten sich sehr stark in Grenzen.

Und jetzt noch einmal für alle, die es immer noch nicht mitbekommen haben sollte – also all jene, die meinen ein Mac sei teuer, es gäbe keine Programme dafür und Android sei kein geklautes System – TRIM Unterstützung ist für’n Arsch – oder besser: überholt.

Wer meint, eines dieser unsinnigen Tools installieren zu müssen, um den TRIM Support auf seinem Mac einzuschalten, der muss dann bitte auch die passende fünf Jahre alte SSD einbauen und darf sich nicht beschweren, wenn er seine neue SSD selber ruiniert hat.

Die neueren (relativ) machen das mittlerweile alle von alleine. Wer unbedingt etwas tun möchte, der überschreibt einmal im Jahr den freien Platz mit ein paar Nullen und gut ist.

Und nun zum Gerücht Nummer zwei, welches wohl nicht mehr aus den Köpfen heraus zu bekommen ist – egal wie oft ich es wiederhole: Bevor eure SSD den Geist aufgibt (ohne eh schon eine Macke von Anfang an weg gehabt zu haben) habt ihr euch im Schnitt drei bis vier neue Macs gekauft.

Wer also seinen Mac oder PC aufrüsten möchte und auf der Suche nach der geeigneten SSD ist, der sollte die 840er Serie von Samsung nicht nur in Betracht ziehen, der sollte sie zum Schluss auch einfach kaufen …

Samsung SSD 840 Webseite

Mein neuer Mac Pro

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Auch wenn einige noch daran glauben sollten – ich gehe nicht mehr davon aus, dass wir so schnell einen neuen Mac Pro sehen werden.

Auch brauche ich nicht sieben Laufwerke und zehn lautstarke Lüfter.

Wichtiger als drei Punkte mehr im Geekbench ist für mich die Lautstärke – oder eben das Fehlen selbiger. Darum habe ich bisher auch immer zugesehen, dass ich sämtliche MacBooks und iMacs mit SSDs halbwegs lautlos bekomme.

Leider geht das bei dem neusten Retina MacBook Pro in der 15 Zoll Variante und der Lautlosigkeit nicht wirklich. Zumindest nicht, wenn man von 16 Stunden am Tag, 15 Xcode geöffnet hat. Sobald man das auch nur anschaut, springen die Lüfter an und hören auch nicht mehr auf. Sie mögen zwar durch die neue Form etwas andere Geräusche von sich geben – aber anders ist nicht gar nicht.

Also hatte ich meine Hoffnungen auf den neuen iMac gesetzt. In der Konfiguration, in der er Sinn machen würde, kostest er über 4000 Euro, hat nur eine Platte und ist auch nicht lautlos – Xcode sei nicht Dank.

Dann kann ich mir das Geld auch sparen.

Das habe ich die letzten Wochen auch getan – bis mir neulich nachts dieses unsägliche Geheule der RMBP Lüfter so dermaßen auf den Sack gegangen ist, dass ich mir kurzerhand einen Mac mini angeschafft habe.

Und zwar den in der i5 Version. Auch wenn wir gerne immer Alles in ganz toll und mit noch mehr Hertz haben wollen – brauchen tut es kaum eine Sau; oder eher gar keine. Weder Xcode, noch Photoshop – und schon gar nicht jedes dieser Programme, die wir zu 99,9 Prozent täglich nutzen – können die ganzen (virtuellen) Kerne überhaupt gescheit ausnutzen.

Im Gegenteil. Xcode wird in den meisten Fällen schneller und vor allem bleibt mein neuer Mac lautlos. Und zwar immer. Auch wenn die Dropbox rödelt, die Time Machine läuft und Final Cut im Hintergrund rendert.

LAUTLOS!

Lautlos ist unbezahlbar. Da ich auch nicht spiele und nur ein popeliges Display dran hängen habe, juckt mich die Intel-Grafik auch nicht im geringsten – lediglich die ab Werk verbaute sich drehende Notebook-Festplatte von vorvorgestern, die ist ein Witz.

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Und deswegen ist die heute auch sofort rausgeflogen. Und weil man mit diesem kleinen Bausatz in den Winzling gleich noch eine zweite Festplatte einbauen kann, da habe ich das doch direkt mit gemacht.

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Da sich seit meinen letzten SSD Einkäufen so einiges – auch preislich – bei den SSDs getan hat, da werkeln jetzt zwei Platten vom ‘Feind’ in der kleinen Keksdose. Eine kleine Produktempfehlung zu der folgt auch noch bei Gelegenheit gibt es hier.

So wie das kleine 13 Zoll MacBook Pro mit Retina Display momentan der beste Laptop von Apple ist, so ist der Mac mini momentan der beste Rechner aus Cupertino.

Klein, flott, lautlos, mit USB 3, Thunderbolt und HDMi, inkl. zwei der momentan schnellsten und besten SSD und 16 GB RAM für etwas über tausend Euro, sofern man selber schraubt und eine wenig schaut.

Ich mag meinen neuen Mac mini Pro …

Mac mini Webseite

iPad mini Review Nachtrag

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Manche Dinge kann man ja erst nach einiger Zeit bewerten und deswegen tauchten die auch nicht in meinen ursprünglichen Gedanken zum iPad mini auf. Dazu zählen zum Beispiel Dinge, wie der Akku oder die Hitzeentwicklung.

Der Akku hält, was er verspricht und ist vor allem – nicht wie beim iPad 3 im Schneckentempo – recht zügig wieder aufgeladen. Ohne Spielen, dafür mit viel Surfen und Schreiben und Lesen und ab und an Filmchen schauen und Hintergrundmusik, bei mittlerer Helligkeit, bin ich auf fast 10 Stunden gekommen und das mit der Ursprungsladung – es war als gar nicht mal vollständig aufgeladen.

Warm ist es zu keiner Zeit geworden und das nicht mal im Ansatz. Was zum einen daran liegt, dass ich nicht spiele – aber vor allem daran, dass hier keine Retina-Auflösung gestemmt werden muss.

Ich weiß nicht, wie ich diese nächste Rubrik verschlagworten soll oder kann oder auch darf. Nutzbarkeit ist ein selten dämliches Wort – trifft es aber irgendwie.

Ich bin nicht der typische iPad Nutzer, so es den denn überhaupt geben sollte. Für mich sind die Teile ein unnützes Gadget, das man gerne hat und benutzt – im Endeffekt aber schlicht und einfach nicht wirklich nötig. Dinge, die mich auf einem Rechner zehn Sekunden kosten, dauern auf einem iPad mindestens eine Minute und ich bin dabei nur am Fluchen. Lesen auf der Toilette oder in der Badewanne ist damit toll. Zugfahrten kriegt man auch leichter mit einem iPad rum. Wie Menschen damit wirklich produktiv arbeiten können, wird mir wohl für immer ein Rätsel bleiben. Und dennoch ist das Teil für viele mittlerweile der Hauptrechner, wenn nicht sogar der einzige.

Wäre dies beim mir der Fall, dann würde ich nicht zu dem kleinen greifen, sondern das große nehmen. Ja, dieses mini kann man wunderbar überall mit hinnehmen, man kann es wunderbar – und auch länger – einhändig halten. Aber auf Dauer damit arbeiten und tippen und den Text treffen, das ist auf dem großen iPad schon nicht prickelnd.

Als zusätzliches ‘Teil’ zu einem MacBook Air oder einem kleinen MacBook Pro allerdings macht es sich besser als das große iPad und zu Hause allemal.

Die eingebauten Lautsprecher sind gerade so erträglich und der Kopfhörerausgang ist gewohnt gut.

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Die Kamera ist benutzbar und funktioniert auch bei schlechteren (wie man hier sehen kann) Bedingungen halbwegs OK. Selbiges gilt auch für die FaceTime Kamera. Bei dem Rauschen sieht man wenigstens die meisten Pickel nicht mehr.

WiFi Empfang ist gut. Allerdings konnte ich es jetzt nicht unter wirklich schlechten Bedingungen mit grottigen Routen testen. LTE und 3G funktionieren unterwegs gut, wobei LTE Verwendung positiverweise (ist das überhaupt ein Wort?) nicht so stark auf den Akku gehen, wie befürchtet oder auch beim iPhone. Allerdings scheint es auch etwas schneller auf die nächst-langsamere Möglichkeit zurückzufallen, was ja nicht unbedingt verkehrt sein muss.

Die blöde (und hässliche) unregelmäßige Rand nervt – allerdings gewöhnt man sich zumindest mit den Händen daran und tatscht nicht mehr so oft daneben.

Der Bildschirm ist und bleibt nur mittelmäßig – nur haben da ja die wenigsten wirklich ein Auge für oder kümmern sich überhaupt um so etwas. Ich schüttle jedes mal den Kopf, wenn ich das Cover umklappe. Und werde dies auch weiter tun.

An meiner grundsätzlichen Meinung hat sich nichts geändert. Das iPad mini wird ein tolles Teil. In der zweiten oder vermutlich eher dritten Iteration.

Bis dahin kann man es sich anschaffen – muss man aber nicht …

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Ach, ach ja, ach nö - oder das iPad mini

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Ach. Was würde ich so gerne das iPad mini so richtig mögen.
Ach. Ja, das geht sogar.
Ach. Nö, das geht sogar nicht.

Dieses kleine schwarze (oder weiße) flache Flunderteil aus Cupertino (oder China, je nachdem, wie man es sehen will) ist mal wieder eines dieser Appleschen Produkte, bei denen man ständig zwischen Mögen und Gar-Nicht-Leiden-Können hin und her gerissen ist. Und man sich vermutlich auch nie entscheiden können wird.

Es ist eines dieser Abfindungsprodukte mit einem Apfel hintendrauf. Eines dieser Dinge, die wir schon zu Hauf gewöhnt sind. Zumindest die Älteren unter uns.

Und dabei geht es gar nicht mal so darum, dass nicht der schnellste Prozessor drin, nicht die tollste Kamera oder so Dinge.

Im neuen Retina MacBook Pro in der kleinen 13 Zoll Variante ist auch nicht die schnellste CPU verbaut, die Grafikkarte könnte man, so man den wollte, als Spielzeug abtun und mehr RAM würde auch nicht schaden. Und dennoch ist dies eines der besten Produkte, die ich seit langem in meiner Hand und unter den Fingern hatte und habe.

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Dies kann ich über das iPad mini leider nicht sagen. Und wie das mit diesen Hass-Liebe-Produkten so ist. Man hasst sich selber dafür, dass man sie eigentlich lieben möchte und einfach nicht kann.

Es ist handlich. Es ist leicht. Es ist flott. Es kann alles, was man so erwartet. OK, ich spiele nicht, kann also dazu nichts sagen. Beim ‘normalen’ Benutzen ist alles äußerst flott, ruckelfrei und flüssig. Fast schon erstaunlich flüssig. Internet unterwegs ist verdammt flott – sofern LTE vorhanden. Es ist ein ganzes iPad. Nur kleiner. Das stimmt schon.

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Es passt wunderbar in eine Hand, man kann es schmerzfrei im Bett, auf dem Klo oder in der Badewanne über eine längere Zeit halten. Was all diese Dinge angeht, ist es das erste ‘wirkliche’ Tablet.

Auch ist die Größe des Displays OK und das ganze Marketinggeschwätz über Displaygrößen und die Vergleiche mit den Galaxys und Nexusen dieser Welt ist berechtigt. Ich würde es jederzeit meinen anderen 7-Zöllern, die hier so rumfliegen, vorziehen. Keine Frage.

Und dennoch ist da permanent dieses Och-Nö.

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Das fängt mit der Rückseite und den Materialien an. Auch wenn einige mich für einen ewigen Spinner und Meckerkopp halten. Dieses jetzige ‘eingefärbte’ Aluminium beim iPhone 5 und dem iPad mini sind eine selten blöde Idee und nur pure Egobefriedigung – vermutlich bei dem ansonsten hochgeschätzten Jony. Teuer in der Produktion. Äußerst fehleranfällig in der Produktion und zerkratzt schon fast beim bloßen Ansehen. Und das als Rückseite für ein Produkt, dass 20 bis 200 oder gar 2000 mal am Tag auf die unterschiedlichsten Oberflächen mehr oder minder sanft abgelegt wird.

Finde den Fehler.

Ich weiß, das es verdammt viele Menschen gibt, leider, denen so etwas am Arsch vorbei geht – aber das iPad mini ist hässlich. Punkt. Und zwar aus diesem Grund. Das mag wie eine lächerliche Kleinigkeit aussehen und von euch müde belächelt werden. Für mich ist sie riesig. Was Apple Produkte ausmacht – oder zumindest ausmachen sollte, ist ihre Ruhe und Harmonie. Da müssen des Öfteren – wie beim iPhone – Kompromisse eingegangen werden, keine Frage. Hier wären sie allerdings vermeidbar gewesen.

Ein Königreich für einen gleichmäßigen, harmonischen und vor allem auch ergonomischeren Rand. Ja, es gibt Menschen, die halten ihr iPad (vor allem auch die großen schweren) permanent verkehrt. Also hochkant. Und auch wenn man bei diesem kleinen eher dazu geneigt ist – es ist eigentlich vollkommen unnatürlich. Oder stellt ihr euch euren 52 Zoll Flachbildfernseher auch hochkant ins Wohnzimmer?

Kein Wunder, dass mittlerweile jedes vierte YouTube Video (zumindest gefühlt) hochkant aufgenommen wurde. Meine Frau ist übrigens auch so ein Kandidat.

Worauf ich eigentlich hinaus will – dieser faule und hässliche Kompromiss mit den ungleichen Rändern führt dazu, dass man oft bis permanent ‘daneben’ greift. Permanent-Daneben-Greifen = Unergonomisch. Nicht unbedingt das Wort, das man mit Apple verbindet. Zumindest nicht mehr seit der original iMac Puck Maus.

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Ein Satz zum iPad Cover: Ich mag, dass der Magnet keine Kratzer mehr verursachen kann, besser beim Tippen hält und dass die Oberfläche auf der Innenseite auch verbessert wurde.

Und dann dieser Bildschirm. Und da rede ich nicht nur von der Pixeldichte. Das Teil ist matschig, Farben gehen anders und vor allem nicht so grünstichig. Das Teil ist schlechter als bei einem 229 Euro Galaxy Teil von vor zwei Jahren.

Wirklich Apple?

Das mit dem Nicht-Retina kriege ich ja noch in meine Kopf. Aber so ein grottiges Display in ein Teil zu bauen, das als das ultimative Tablet zum Lesen und Konsumieren beworben wird? Das macht einfach keinen Spaß. So gar keinen. Leider.

Und ja – als Retina Verwöhnter tut das mit den Pixeln dann natürlich auch noch mal extra weh. Wenn das pixelige Display dann wenigstens nicht so schlecht und wenigstens halbwegs gescheit kalibriert/profiliert wäre.

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Kommen wir zur Größe. Der Größe des Displays. Ich persönlich finde die vollkommen OK. Allerdings auch an der Grenze. Kleiner darf es nicht sein und für manchen wird es schon zu klein sein. Gerade was die Schriften in Mail oder Reader angeht. Das wird sich noch mal ändern, wenn in ein oder zwei Jahren ein Retina Display verbaut wird. So mancher sollte allerdings jetzt wirklich in ein Geschäft gehen und testen, ob er damit – auch gerade auf längere Sicht gesehen (Wortwitz nicht beabsichtigt) klar kommt und eventuell lieber zum großen Bruder greifen.

Auch wenn gerne von Apple und John Gruber (mathematisch) das Gegenteil behauptet wird – kleiner bedeutet nun einmal auch unweigerlich ungenauer. Man tippt schon mal daneben. Punkt. Und daneben bedeutet dann zwei oder gar mehrere Male. Das mag sich vielleicht noch legen. Meine Erfahrungen mit diversen anderen 7-Zöllern untermauern dies allerdings nicht. Das mag sich allerdings auch mit einer verbesserten Version des Touchscreens auch noch mal ändern.

Unterm Strich bin ich wieder am Anfang:

Ach, ach ja, ach nö.

Ich würde es gerne so richtig mögen. Ich würde es gerne so richtig empfehlen. Aber ich kann nicht. Ich hoffe mal, das ich das iPad mini 2 empfehlen werden kann. Denn eigentlich ist das iPad mini das erste wirkliche iPad. Und im Vergleich zu all den anderen ‘kleinen’ Tabletts ist es trotz meiner Kritikpunkte immer noch mit Abstand das beste und wird ein voller Erfolg, keine Frage …

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Hier gibt es jetzt meine nachträglichen Gedanken zum iPad mini

Die beste Spiegellose

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Wir müssen kaufen. Sonst bricht ja alles zusammen. Und vor dem Kaufen, da kommt das Wollen. Wir müssen wollen. Wollen. Kaufen. Müssen.

Müssen wir. Wollen wir sogar manchmal auch.

Und momentan, da wollen wir doch alle so gerne eine Spiegellose. Und die gibt es ja mittlerweile wie Sand am Meer. Und dann weiß man ganz schnell gar nicht mehr, was man eigentlich will. Und noch viel schneller kauft man dann das Falsche. Ohne es zu wollen.

Und auch wenn ihr gar nicht gefragt habt. Ich sage euch jetzt mal, was ihr kaufen müsst, so ihr denn wollt.

Die beste Spiegellose momentan ist die Nikon 1. In der überarbeiteten Version – auch bekannt als J2. Das heißt jetzt nicht, dass diese Kamera auch absolut das Allerbeste, Tollste und Grandioseste überhaupt ist. Sie ist schlicht und einfach nur der beste Kompromiss. Ohne Fäule.

Und ich habe sie mittlerweile alle durch. Von Leica, Ricoh, Fuji, Canon und Lumix.

Am meisten geliebt habe ich, natürlich, die Leica. Klein, gut verarbeitet und grandiose Bilder. Aber die Geschwindigkeit und der Bildschirm sind so dermaßen unterirdisch. Ich würde gerne persönlich den dafür Verantwortlichen täglich anrufen (und noch ganz andere Dinge). Aber das gute Teil hat einen noch viel größeren Nachteil. Man steckt sie eben doch nicht mal so nebenbei ein und nimmt sie eben nicht mit überall hin. Dazu ist sie dann doch einfach zu teuer.

Canons Versuch – und das, obwohl sie die meiste Zeit hatten aus den Fehlern der anderen zu lernen, ist einfach zu halbherzig. Die kann man mal im Auge behalten – momentan reicht es einfach nicht. Fujis Ansätze sind toll. Toll anzusehen, tolle Ideen und tolle Bilder. Nur wirklich zu bedienen sind sie nur sehr umständlich, will man eben nicht nur Schnappschüsse machen. Dann kommt da noch das Gewicht und die auch nicht wirklich vorhandene Geschwindigkeit hinzu und dann will man das ich nicht mehr wirklich wollen. Hinzu kommt, dass deren Qualitätskontrolle und der Service noch gewaltig Spielraum nach oben haben – um das mal so zu formulieren. Ricoh waren wohl die ersten, die Begehrlichkeiten wecken konnten – nur haben sie sich da zu lange drauf ausgeruht und dann kam nichts mehr. Leider.

Bliebe noch Lumix. Muss aber nicht. Will man doch eigentlich auch nicht.

Und dann war es nur noch eine. Die Nikon 1. Aber bitte nur in der neueren Variante. Und zwar nur, weil sie im Gesamtpaket noch am besten abschneidet. Preis. Geschwindigkeit. Akkusleistung. Bedienbarkeit. Bildqualität und Service. Das ist keine sexy Entscheidung. Aber die richtige.

Übrigens brauchen wohl die wenigsten, die sich so eine Kamera anschaffen, auch genau so eine. Aber so ist das mit dem Wollen und dem Müssen. Wer einfach nur eine richtig gute, kleine Kamera benötigt – der ist hiermit immer noch am besten beraten.

Und nach wie vor die beste Immer-Dabei-Und-Allzeit-Bereit-Kamera ist und bleibt das iPhone ab der vierten Iteration …

Feucht ist besser

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Seien wir doch mal ehrlich – Überschriften auf BILD Niveau funktionieren. Oder wie bist du gerade hier gelandet?

Bevor ihr allzu enttäuscht weiter klickt: Feucht ist wirklich besser. Gerade im Winter. Und nicht nur beim Arbeiten im Büro. Aber eben auch da. Es gibt nichts schlimmeres als trockene, muffelige Heizungsluft. Das schadet nicht nur der Haut, sondern auch dem Denken. Und irgendwann dann auch der Gesundheit. Wer dann noch Publikumsverkehr haben sollte, der möchte vielleicht auch nicht wie ein U-Bahnschacht oder der Karstadt-Eingang zur Begrüßung müffeln.

Und was habe ich schon Unsummen für mittelmäßige bis äußerst schrottige angebliche Luftreiniger und Befeuchtet ausgegeben. Und da ist die Bandbreite sehr groß. Da gibt es Teile, die verbrauchen mehr Strom als jede Cannabis-Zucht-Halle oder welche, die sollten nur mit Ohrstöpseln passend dazu ausgeliefert werden. Und die allermeisten sind schlimmer zu reinigen als die beschissenste Saftpresse.

Von lächerlichen bis nicht vorhandenen Wirkungen erst gar nicht zu reden.

Wie so oft liegt das Gute gar nicht so fern. In diesem Fall sogar noch im selben Land. Die Teile von Venta sind bezahlbar, halbwegs leise und verbrauchen vor allem so gut wie gar nichts an Strom. Dann funktionieren sie noch grandios gut und sind wunderbar zu reinigen und in andere Zimmer zu transportieren.

Nur besser als feucht ist nur noch ein gutes und idiotensicheres Feucht.

Tut euch nur einen Gefallen – nehmt nicht die Chemiekeulen zum Reinigen und Beduften. Wasserstoffperoxyd aus der Apotheke und was nettes duftiges (in dezent) vom Ökoladen tun es nicht nur auch – sondern besser …

Venta Webseite

Just Mobile AluRack

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Nachdem ich ja kürzlich mein 15″ MacBook Pro mit Retina Display zu meinem Hauptrechner gemacht und ich beschlossen habe, überwiegend nur noch an einem Bildschirm zu arbeiten – da musste eine dezente und stabile Lösung zur Aufbewahrung her.

Die Wahl fiel auf das Just Mobile AluRack. Und das wurde soeben vom netten UPS-Mann vorbeigebracht. Das Teil ist nicht ganz billig – aber bis auf das etwas enttäuschende Plastik wird der Rest und die Verarbeitung dem Preis gerecht und mein Book thront jetzt fein hinter dem Display …

Just Mobile AluRack Webseite

13 Zoll MacBook Pro mit Retina Display Review Nachtrag

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So – jetzt hatte ich etwas mehr Zeit, mich mit dem Winzling zu beschäftigen und reiche hiermit all jene Dinge nach, die in meinen ersten Eindrücken nicht enthalten sein konnten oder die ich schlicht vergessen hatte.

Lautsprecher
Für nachts im billigen Hotel für YouPorn-Gakel-Videos gerade ausreichend. Nach einer Stunde richtige Filme oder Musik, da bluten einem die Ohren. Aber das ist ein Laptop ohne Platz und es gibt gute Kopfhörer – ihr wisst schon, solche, die die Umwelt abschalten. Unbezahlbar.

Akku
Der hält, was er verspricht. Ich bin auf etwas über 5 ½ Stunden gekommen. Bei Wi-Fi, Bluetooth und iTunes an und mit dem üblichen halt. ADN, Twitter, Safari und Co. Das ist gut, denn ich hatte den Bildschirm nicht extra allzuviel abgedunkelt.

Lüfter
Ich glaub, das Teil hat keine. Ich habe sie noch nicht gehört. Auch nicht, wenn ich den zweiten Bildschirm dran hatte und Photoshop gequält habe. Da springen bei meinem 15 Zoll RMBP gerne mal an, gerade wenn da noch die Dropbox oder Time Machine rödeln. Dies dürfte allerdings schlicht und einfach an dem i5 mit nur zwei Kernen liegen. Für unterwegs und das Übliche, was so die meisten machen, da reicht der allerdings dicke und wenn man sich dafür ‘Lautlosigkeit’ erkauft, dann werte ich persönlich das allerdings als Vorteil. So mit einem zweiten drangeklatschten Display wird das Book natürlich wärmer. Aber auch das bleibt im Rahmen.

Photoshop
Hatten wir nicht für jetzt eine Retina-Version versprochen bekommen? Ich denke, da wir über Adobe reden, können wir froh sein, wenn wir sie in 2013 irgendwann bekommen und sie nicht CS7 heißt. Somit kann man Photoshop momentan eh nur am externen Bildschirm betreiben und das funktioniert ordentlich. Das funktioniert genau so gut (oder schlecht) wie auch am aktuellen Air und auch da sehe ich keine Probleme. Allerdings bleibt auch hier dieses Book lautlos. Was ich persönlich toll finde. Noch mal zur Erinnerung, ich habe die kleinste i5 Variante, ich kann also nichts zum i7 sagen. Da der ja auch nur mit 2 Kernen kommt, dürfte das aber auch nicht mit dem 15 Zoll RMBP zu vergleichen sein, das gerne mal die Lüfter anschmeißt.

Grafikkarte
Die ist und bleibt der Flaschenhals in diesem Book – allerdings bin ich wirklich angenehm überrascht. Die Animationen (von optimierter) Software, die laufen erstaunlich gut. Selbst bei meinem Pin, dass beim Wechsel in den Vollbildmodus selbst beim 15 Zoll RMBP das gute Stück fordert, läuft reibungslos. Und das auch, wenn zwei Bildschirme betrieben werden. Ich kann nichts zu Spielen sagen. Ich spiele nicht. Ich finde, die Apple’sche Webseite ist immer ein guter Test. Und die scrollt genau so gut (oder eher beschissen), wie auch auf dem 15 Zoll Book und selbiges gilt für lange, aufwendige PDFs in Preview. Und bei dem App müsste Apple eh mal dringend Hand anlegen. Gute Tests sind auch immer Apps, die die TableViews nicht Cell-basiert, sondern View-basiert befüllen. Das sind zum Beispiel Mail und mein #moApp. Wobei letzteres noch überhaupt gar nicht optimiert wurde, sich also sehr gut zum Testen eignet. Und auch bei denen zeigt sich ein ähnliches Bild. Natürlich fällt die Frame-Rate rapide – aber ich kann kaum einen Unterschied (bis gar keinen) zu der 15 Zoll Variante feststellen. Wir sollten auch nicht vergessen, dass Apple hier alles ausreizt und ich hatte mit deutlich Schlimmeren gerechnet. Ich bin also eher angenehm überrascht. Ob ich als Beispiel für euch herhalten kann, weiß ich allerdings nicht.

Hinweis: Dies alles gilt für die native Auflösung (also 1280×800) – solltet ihr anfangen, die zu ändern, um mehr Arbeitsfläche zu erhalten, dann sieht die Sache natürlich anders aus. Dies gilt aber auch für den großen Bruder. Dann muss die Grafikkarte stellenweise die vierfache Arbeit verrichten, weil sie erst alles hoch und dann wieder runter rechnen muss (naiv ausgedrückt).

Bildschirm
Der Farbumfang geht noch gerade in Ordnung, das (zumindest bei mir) mitgelieferte Profil sieht zwar toll aus, ist aber eine Katastrophe. Aber wer knapp 2000 Euro für einen Rechner ausgibt und sich Pro schimpft, der wird wohl hoffentlich in der Lage sein, seinen Bildschirm gescheit zu kalibrieren und profilieren. Wer das Air oder ein altes MBP gewohnt ist, der wird Bauklötze staunen. Ich möchte bitte nie wieder an etwas Anderem arbeiten. Ob es wirklich um 75% weniger spiegelt, lasse ich lieber mal dahingestellt – aber es ist wirklich etwas besser. Allerdings gilt auch hier das selbe, wie schon beim großen Bruder. Die maximale Helligkeit ist ein Rückschritt. Das macht sich im Büro natürlich nicht bemerkbar – in der Sonne allerdings schon. Aber man kann ja nicht alles haben. Wir haben schon mit einem 12 Zoll PowerBook arbeiten können und da liegen wahrlich mehrere Welten dazwischen.

Tastatur
Meiner Meinung nach ist die ein wirkliches Kaufargument. Man muss sich erst einmal an sie gewöhnen. Sie ist – wegen der Bauhöhe – etwas flacher, als beim alten MBP und auch dem Air. Aber nach nur kurzer Zeit will man (ich) an nichts anderem mehr tippen und mein erster tragbarer Rechner war das PowerBook 1400. Und das hatte bis dato die beste Tastatur ever, um mal die deutsche Sprache weiter zu verhunzen.

Kommen wir zum ersten (oder zweien, nicht neuen) Fazit: Ich mag es. So richtig. Und das 13 Zoll MBP war noch nie nur ein geschrumpftes 15 Zoll Book. Es gab schon immer Abstriche. Immer, immer, immer. Und die sind mit der neusten Version in meinen Augen so klein, wie noch nie. Die selben Anschlüsse, die selbe (beleuchtete) Tastatur. Nur halt nur zwei Kerne und ne kleinere Grafikkarte. Soll ja auch Menschen geben, die die Form und Größe eines Fiat 500 und auch nur dessen Preis bezahlen wollen und dennoch meckern, dass es ja kein 7er BMW ist. Von der Polemik mal abgesehen – wer wirkliche richtige Power benötigt, der muss zum 15 Zoll Book mit i7 und 16GB RAM greifen. Das ersetzt ab sofort hier bei mir meinen Mac Pro/iMac als Hauptrechner und macht das gut. Und auch, wenn ich mich schon selber nicht mehr hören kann. Wenn wir alle nur halbwegs ehrlich wären, dann könnten wir zugeben, dass die Rechenkraft des ‘kleinen’ 13 Zoll MacBook Pro mit Retina Display mehr als dicke für uns ausreicht.

Es ist ein toller Rechner, mit grandiosem Bildschirm. Dazu ist er noch verdammt leise bis lautlos und wunderbar tragbar. Ja, er kostet. Ich persönlich würde dann lieber ein paar Wochen, Monate länger sparen, bevor ich zur ‘alten’ Version oder dem Air greifen müsste.

Sagte ich schon, dass ich verliebt bin?

Retina MacBook Pro Webseite

Ich bin verliebt - oder die kleine 13 Zoll Review ohne Pixel

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Ich bin Fisch. Ich verliebe mich schnell. Mindestens zehn mal am Tag. In einen schönen Hintern, ein tolles Auto, ein Lachen und immer wieder aufs neue in den Ollerum. Genau so schnell entliebe ich mich auch wieder. Der nächste schöne Hintern wartet ja nur.

Nur bei dem Ollerum natürlich nicht. Und vermutlich auch bei meinem neusten Crush nicht. Dem kleinen, süßen 13 Zoll MacBook Pro mit Retina Display.

Das ist nämlich heute bei meinem Händler eingetrudelt. Und es hat keine Macken. Dafür ist hat es tolle Proportionen und ein ehrliches Design. Ja, es ist etwas dicker als das Air. Dafür aber auch nicht so lang und so breit. Zwar nur ein wenig – aber bei der Form macht dies halt den Unterschied.

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Und ja – es ist auch etwas schwerer als das Air. Aber um einiges leichter als die 15 Zoll Variante und auch als das, was die allermeisten von euch so täglich durch die Gegend tragen. Und demnächst zusammen mit dem iPad mini anstatt des iPad 3 Klotzes, da ist das ein Nullsummengewichtspiel. Und selbst, wenn nicht. Die Tastatur und vor allem der Bildschirm machen das locker wieder wett. Oder sollte ich sagen – dicke?

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Wie schon gesagt, kommt die Performance natürlich gegenüber dem großen Bruder nicht hinterher. Und das deutlich. Dafür ist hier noch nicht einmal der Lüfter angesprungen und das gute Stück ist für einen tragbaren Apple-Rechenknecht der neueren Sorte angenehm kühl. Dies änderte sich natürlich, wenn ein zweites Display dranhängt und Xcode geöffnet wird. Aber selbst dann ist es kein Vergleich zur 15 Zoll Variante.

Hinweis: Ich habe allerdings nur die kleine i5 Variante. Die i7 Variante wird etwas (aber nicht viel) wärmer und ergattert knapp 1000 Punkte beim Geekbench mehr.

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Auch die verbaute SSD ist nicht ganz auf dem Niveau des großen Bruders – im Vergleich zum Air oder gar herkömmlichen Platten aber immer noch sehr ordentlich. Die 13 Zoll Variante gibt es nur mit einer RAM Bestückung von 8 GB und die dürften wohl für die meisten Anwendungsgebiete reichen. Allerdings wäre eine 16 GB Option natürlich toll. Die dürfte wohl nur wegen Platzmangels ausgefallen sein.

Vermutlich dürfte das einzige wirkliche Manko dieses tollen Rechenknechtes auch auf genau diesen selben Grund zurückzuführen sein. Dieser verbaute Witz an Grafikkarte. Fairerweise muss ich aber zugeben, dass es bei weitem nicht so schlimm ist, wie befürchtet. Animationen (sofern die Software halbwegs optimiert ist) laufen flüssig. Die meisten Webseiten scrollen einwandfrei. Bei an Retina Displays optimierten Seiten, die permanent nachladen, macht sich die hohe Auflösung natürlich bemerkbar. Ich denke, da geht aber auch noch was beim WebKit.

Apps, die die Berechnungen auf der GPU ausführen – wie mein Quick and Dirty zum Beispiel – haben in meinen ersten (und nur schnellen) Tests keinerlei Probleme. Ich bin allerdings kein Zocker. Dazu kann ich nichts sagen.

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Es ist auch minimal dicker als als die 15 Zoll Variante, was aber wirklich nur auffällt, wenn man beide dicht beieinander stehen hat. Ich nehme mal an, das liegt am Akku. Aussagen zu dem werde ich nachholen – was ich von anderen höre, geht das mit den sieben Stunden – also fünf bei normalem Arbeiten – vollkommen in Ordnung.

Das 13 Zoll Retina MacBook Pro ist ein toller Rechner für unterwegs und für die meisten dürfte er wohl auch dicke als Hauptrechner reichen. Es hat einen Grund, warum die 13 Zoll Variante der beliebteste Rechner von Apple ist. Und ich bin mir sicher, dieses Book wird auch zum vollen Erfolg.

Ja, es ist teurer als die ‘alte’ Variante. Aber wenn ihr die Chance habt, dann schaut euch die mal nebeneinander an. Wer aufs Geld achten muss, der greife dann bitte lieber zum 13 Zoll Air. Das ist nicht wirklich viel langsamer.

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Ich werde ab sofort die 15 Zoll Variante als Hauptrechner – also alles mit Klöppeln – an einem externen Display benutzen und das Air in den Ruhestand versetzen und diesen kleinen Zwerg mit ohne sichtbaren Pixeln zum Schreiben und Mitnehmen benutzen.

Bei aller Meckerei über Apple in der letzten Zeit und den vielen Stimmen über Einfallslosigkeit – wir sollten eines bloß nicht vergessen. Apple baut immer noch mit Abstand die besten Laptops. Und mit jeder Iteration werden sie besser. Und zwar besser im besten Sinne. Besser durch Reduktion. Alles, was nur irgendwie weg kann, das kommt weg.

Und das ist das Schwerste, was man tun kann. Keine Schrauben, keine Schalter, keine Lichter und nicht mal mehr einen Schriftzug. So etwas ist unbezahlbar.

Ich kann diesen tollen tragbaren Rechner nur wärmstens empfehlen. Und nein, ich bin nicht die Stiftung Warentest. Das alles hier ist nur meine kleine Meinung. Was ihr damit macht, bleibt euch überlassen.

Wer absolute Rechenkraft benötigt, der sollte aber wirklich den Kauf der 15 Zoll Variante in Betracht ziehen. Meine Gedankenzwerge zu dem, die gibt es hier

Retina MacBook Pro Webseite

Hier gibt es übrigens einen Nachtrag der Dinge, die erst noch in Ruhe getestet werden mussten:

13 Zoll MacBook Pro mit Retina Display Review Nachtrag

Kleiner RMBP Review Nachtrag

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So manche Dinge kann man erst nach ein paar Tagen feststellen/wissen/sagen. Drum hier noch ein paar Nachsätze zu meiner Kleinen Retina MacBook Pro Review.

Temperaturentwicklung und Kühlung
Kaum meckert man über den nicht vorhandenen Berliner Sommer, da wird man eines Besseren belehrt. Somit also subtropische Verhältnisse im Büro und schon wird das Book natürlich auch gewaltig wärmer. Aber zu keinem Zeitpunkt – auch nicht mit Xcode, Photoshop, Safari und iTunes gleichzeitig rödelnd – wurde es zu heiß und selbst mit absichtlich dazu geöffnetem Geekbench in Schleife waren die Lüfter nicht dazu zu bewegen, einen Ton von sich zu geben. Und das Time Maschine Backup auf die Time Capsule im Hintergrund änderte daran kein bisschen. Diese Kombination hätte auf dem Vorgänger MacBook Pro das Aufsetzen von Kopfhörern nötig gemacht.

Akku
Nach dem ersten Kalibrieren und wieder Leerfahren habe ich dann mal die Stoppuhr angestellt und das gemacht, was ich immer so mache. Webseiten und RSS Feeds betrollen, launische Blogeinträge verfassen, Bilder von der Kamera holen, ein wenig bearbeiten (Photoshop) und hier und da im Code rumpfuschen (Xcode, Espresso, TextMate). Dabei waren die üblichen Verdächtigen im Hintergrund am rödeln (Twitter, MenuAndDockless, Clippings, TextExpander, Dropbox, Time Machine, QuickSearch, AppLauncher) und ich habe währenddessen noch iTunes am Laufen gehabt. Ja, manchmal ist ein langes Vorspiel wichtig für den Höhepunkt: 5 Stunden und 37 Minuten bei Helligkeit etwas über der Mitte und mit Wi-Fi an. Das ist gut. Das liegt auf dem Niveau meines 13 Zoll MacBook Air und das ist ganz schön verpixelt und schwächer auf der Brust. Auch ist es über eine Stunde besser als beim Vorgänger. Wenn man also bewusst Dinge abschaltet und weniger aufwändige Arbeiten erledigt, dann sind da locker zwei Stunden mehr drin.

Display
Ja, es ist etwas dunkler. Es spiegelt aber auch etwas weniger. Alles in allem ist auf Dauer das Arbeiten damit angenehmer und augenschonender. Auch bei aufwendigen Seiten oder sonstigen aufwändigen Dingen zum Darstellen/Scrollen konnte ich keinerlei Probleme feststellen, so wie dies zum Beispiel beim iPad 3 gegenüber dem Vorgängermodell der Fall ist. Dies ist oft aber auch weniger ein ‘Leistungsproblem’ – als das der optimierten (oder eben nicht optimierten) Software. Und da hat sich eben auch unter 10.8 noch mal eine Menge getan. Drum sind alle Aussagen hier nicht für Lion gültig – aber das ist ja eh von gestern.

Apps
Da hat sich eigentlich nichts an meinen Aussagen geändert – der Hauptknackpunkt momentan halt und dies gilt auch für Apples eigene Anpassungen. Muss man allerdings zwischendurch wieder an seinen alten Mac zum Arbeiten, dann sieht das auf dem fast noch schlimmer aus. Ich brauche immer Minuten bis ich mich dran gewöhnt habe. Von daher kann man das ja auch positiv sehen, wenn einem zwischendurch auch mal die Pixel auf dem neuen MacBook Pro anspringen. Und es ist definitiv die Zukunft, dieses Retina. Es gibt keinen Weg zurück. Von daher hat sich das Problem ja eh bald sehr schnell von alleine gelöst …