Alles aus der Zahlenspiele Schublade



Jeder sechste PC

Jeder sechste PC der im letzten Quartal verkauft wurde – war eigentlich keiner. Denn bei jedem sechsten verkauften ‘Rechner’ der letzten Monate handelte es sich um ein iPad. Betrachtet man Tablets insgesamt, dann war ⅓ aller verkauften Rechner gar keiner mehr – so will es zumindest Canalys in Erfahrung gebracht haben.

Lang lebe der Konsum, kann ich da nur noch sagen …

10 Millionen iPhones mehr

Die neuen Zahlen sind und ich meine nicht die mit dem Lotto. Sondern dieses alljährliche und vierteljährliche Schwanzlängenvergleichen bei Apple.

Und wie immer – allen Sterberufen zum Trotz – war es schon wieder ein Rekordquartal. Apple hat zehn Millionen iPhones mehr verkauft, als im Vorjahr. Dazu gesellen sich 7 Millionen mehr iPads. Dafür sind die Mac Verkäufe etwas zurück gegangen.

Was leider nicht gesagt wurde (oder ich finde es nur einfach nicht) wie sich die Verkäufe verteilen. Also wie viele der fast 50 Millionen verkauften iPhones in den drei Monaten waren ein iPhone 5, wie viele iPad über 22 Millionen iPads waren ein mini?

Ein Grund, warum die Mac Verkäufe abgenommen haben ist nicht nur in dem ‘alles wird Mobil’ zu suchen, sondern schlicht und einfach in der Tatsache, dass man nichts verkaufen kann, was man nicht geliefert kriegt, weil man Probleme bei der Fertigung hat.

Und ja, Apple ist schon wieder am Sterben, weil es die ‘Ziele’ der ach so wichtigen Analysten verfehlt hat. Dass in den letzten Jahren über 50 Millionen Menschen weltweit ihren Job verloren und noch keinen neuen gefunden haben, interessiert die ja nicht.

Kleines interessantes Randdetail: Am stärksten zurück gegangen sind die Verkäufe gerade in den USA, während sie in Europa zugenommen haben …

Apple Reports Record Results

Und da sage noch mal einer, es gäbe keine Gerechtigkeit

Ich genieße Zahlen grundsätzlich mit Vorsicht. Was natürlich auch daran liegt, dass ich sie nicht mag. Und dass sie in den seltensten Fällen stimmen. Und das auch, wenn nicht Ich sie zusammengerechnet habe. Dann stimmen sie nämlich fast nie.

Aber alles was mit Umfragen, Statistiken und dergleichen zu tun hat und dann auch noch von einer großen Firma kommt, die damit einen eigenen Punkt (meistens einen mit Stand) verdeutlichen will, all das sollte man immer etwas kritisch sehen.

Und in Microsofts neustem Bericht stecken ganz viele Zahlen. Eine davon ist mit allerdings besonders ins Auge gesprungen:

76 Prozent aller Menschen, die versuchen sich etwas Digitales anzueignen, was ihnen gar nicht gehört – auch Software genannt – enden mit einem Würmchen, Virus, Trojaner oder sonstigem Schädling. Besonders Häufig müssen wohl all die Keygens befallen sein.

Selbst wenn die Zahl im Endeffekt etwas niedriger sein sollte und es eigentlich auch nur ein alberner und lächerlicher Trost ist – Schadenfreude ist doch auch etwas Feines …

Microsoft Security Intelligence Report

1 Millarde, 51 Millionen und 855 Tausend Dollar

Das war eine teure Nacht für Samsung. Oder eher Tag und Jahr. Die Jury hat eine große Menge zu Gunsten von Apple ausgesprochen.

Um es mal auf eine Applesche Einfachheit runter zu brechen:

Apple 1 : Samsung 0

Was dies jetzt im Einzelnen bedeutet und wie es weiter geht, kann ich nicht sagen. Ersten ist es zu spät, ich muss ins Bett und zweitens habe ich von dem Kram zu wenig Ahnung und Samsungs Anwälte werden garantiert noch irgend etwas versuchen.

Auch ging es hier ja eigentlich weniger (bis gar nicht) um Geld. Hier stehen noch ganz andere Dinge auf dem Spiel. Und vor allem bleibt erst einmal abzuwarten, was Apple jetzt damit macht.

Einen Präzedenzfall haben sie soeben wohl mal geschaffen …

Was Zahlen aussagen

Gar nichts. Die stehen nicht vor Gericht.
(Notiz an mich: grottigen Schenkelklopfer für heute abhaken)

Benutzt werden sie da im Moment allerdings dennoch. Und da kommt so manches Interessantes zum Vorschein, das wohl sowohl Apple als auch Samsung lieber gerne im Dunklen gelassen hätten.

So zum Beispiel, dass Apple in einem halben Jahr mehr iPhones in den USA verkauft als Samsung weltweit. Und damit sind alle deren Smartphones gemeint.

Apple hat alleine in den USA fast 90 Millionen iPhöner an den Mann und die Frau gebracht. Milchmädchenhaft gerechnet hätte somit jeder dritte US-Bürger ein iPhone.

Auch dies könnte man jetzt natürlich wieder drehen und wenden und die Android-Fanboy-Fraktion kann selbst daraus noch wieder irgend was Abstruses ableiten.

Das ist in meinen Augen aber völligst nebensächlich hier, denn auch wenn die Zahlen selber nicht sprechen – sie sollten uns etwas sagen. Nimmt man nämlich noch eine mit hinzu.

Die 290.

Apple soll (hochgerechnet, wie auch immer die das machen, die lagen bis jetzt immer ziemlich richtig bis sogar drunter) vom kommenden iPhone 5 nämlich locker 290 Millionen Stück verkaufen.

Damit hätte jeder US Amerikaner eines. Bei uns hätte jeder drei.

Eine Firma. Ein einziges Produkt. Ein Produkt, dass es erst seit einem Wimpernschlag gibt. In dem wir unser Leben haben.

Und da regt ihr euch über Kameras in New York und London auf …

AllThingsD Artikel

Mathematisch unterbelichtet

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Ich hatte gestern auf die Schnelle und in vorauseilender Langeweile eh nur mit einem halben Auge Oppenheimer zugelesen und prompt natürlich die Zahlen falsch interpretiert. Letztes Quartal war nicht BEST QUARTER EVER.

Auch wenn Apple insgesamt noch mal um 12 Prozent zugelegten hat – in einer Zeit, in der alle mindestens einstellig absacken – es gab schon bessere Monate. Wenn man sich die Balken aber genauer anschaut, dann ist des auch einfach nur das typische Sommerloch.

Bei den allermeisten Entwicklern sehen die App Store Zahlen übrigens haargenau so aus. Natürlich (leider) nicht die Summen, nur das Hoch und Runter. Das wird jetzt kurz mit 10.8 etwas hoch gehen, danieder absacken und im Dezember/Januar wieder seinen Höhepunkt erreichen …

(Quelle)

History repeating

Und wie immer das Übliche seit jetzt über sechs Jahren – wenn Apple die Quartalsergebnisse bekannt gibt.

BEST QUARTER EVER.

Es wird langweilig. Drum hier auch nur ganz kurz:

Über 4 Millionen verkaufte Macs.
45 Millionen verkaufte iOS Geräte.
150 Millionen iCloud Benutzer.
4.1 Milliarden in den Apple Stores eingenommen.
5.5 Milliarden an App Store Entwickler ausgezahlt.
6.8 Millionen iPods (immer noch 70% aller MP3 Player).

$1.36

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Ich mache mir ja eher weniger aus nackten Zahlen – aber diese hier finde ich dann doch interessant.

$1.36. $1.36 kostet es, ein iPad ein Jahr lang täglich aufzuladen. Das ist somit um Längen billiger, als eine Glühbirne über den selben Zeitraum brennen zu lassen. Ein iMac kommt locker auf das 20igfache …

Yahoo Finance Artikel

Apple vorne, MS holt auf, RIM scheintot

Vision Mobile hat mal wieder die neusten Zahlen zum App-Klöppeln veröffentlicht. Hauptsächlich geht es darum, welche Plattformen und Märkte am attraktivsten sind und in nächster Zeit werden.

Und die aktuellen Zahlen zeigen eigentlich nichts allzu Neues – aber einen Trend. Und demnach denken über 50 Prozent aller Entwickler nach – oder planen gar – für Windows Phone zu entwickeln. Damit sind jetzt nicht unbedingt Entwickler, wie ich es einer bin, gemeint, die nur für eine Platform entwickeln wollen (oder können) – sondern eher die Softwarebuden, die eh schon mehrere Systeme abdecken.

Und genau an diesem Trend zeigt sich wieder eines ganz deutlich: Wer Entwicklung mit gescheiten Werkzeugen und Ressourcen fördert und einen Weg aufzeigt, wie man halbwegs planbar Umsätze generieren kann – der hat Erfolg.

Und genau aus dem Grund straucheln auch RIM und Nokia – um den Entwickler-Exodus mal etwas schöner zu umschreiben.

Glänzende Hardware macht sich ja ganz nette auf den Keynotes. Also sofern sie nicht von Steve Ballmer gehalten werden. Aber mit der passenden Software (den passenden Apps) steht und fällt letzten Endes alles.

Und genau da hat MS dazu gelernt und in letzter Zeit einiges richtig gemacht. Undmit dem kommenden Windows Phone 8 gehen sie witer den Weg, den Apple ja so eindrucksvoll geebnet hat.

Gescheite Werkzeuge, gescheite Frameworks und die Aussicht, die Miete zahlen zu können.

Um RIM und Nokia steht es schlecht. Und das zu Recht. Bitte wer tut sich freiwillig an, für BlackBerry Apps zu klöppeln. Entwickler sind ja schon verdammt leidensfähig – aber das grenzt nicht nur an Masochismus – das ist pure Folter. Dazu völlig gegensätzlich steht allerdings, dass man momentan noch mit BB Apps das meiste Geld machen kann. Ich glaube nur nicht, dass dies noch lange anhalten wird und ob die Schmerzen das wirklich wert sind?

Auch zeigt sich, dass Tablets mittlerweile nicht nur das Hauptziel von Entwicklern sind, sondern nach nur drei Jahren auch fast schon die Haupteinnahmequelle sind, was wohl zum allergrößten Teil daran liegt, dass man für ein iPad (Tablet) App ab und an noch Preise bezahlt bekommt, die das Füttern der Katzen und die Anschaffung von Testgerätschaften ermöglichen.

Ein kleines – aber wichtiges Randdetail steckt auch in dem Bericht. Wir alle dürfen Facebook weder vergessen, noch außer Acht lassen. Mal von uns komischen Menschen abgesehen, die das Internet noch für etwas anderes als Facebook und Porn benutzen – besteht für über 50 Prozent aller Menschen weltweit das Internet fast nur aus Facebook. Und die drängen auch auf den ‘App Markt’ und es hat einen Grund, warum sich hunderte von Firmen um die neue TLD .app streiten …

Developer Economics 2012 Report

iPhone Besitzer sind am zufriedensten

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Also zumindest die amerikanischen iPhone Besitzer. ich denke aber, das kann man wohl blind übertragen. Schlusslicht sind die BlackBerry-Kunden mit 69 Punkten (von 100). Apple überragt alle mit ganzen 84.

Erstaunlich finde ich, dass Samsung ziemlich weit hinten liegt …

ACSI Webseite

Apple ist die wertvollste Marke der Welt

Apple ist seit heute die wertvollste Marke (Firma) der Welt und dies wird sich wohl auch so schnell nicht mehr ändern. Apple war das vor Kurzem mal für eine ganz kurze Zeit, bis Exxon wieder aufgeholt hatte – aber die neusten Zahlen lassen ein längeres Hocken auf dem Thron vermuten.

Die Aktie ist jetzt über 500 Dollar wert und Apple hat fast 100 Milliarden mehr als Exxon auf dem Konto – oder wo immer man solche Nullen lagert.

Apple könnte auf einen Schlag alle Analphabeten dieser Welt in die Schule schicken. Oder Griechenland kaufen …

Ein Kuchen ist kein Kuchen ist kein anderer

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Ich hab es ja nicht so mit den Zahlen. Aber manchmal finde ich ja so kleine Gegenüberstellungen nicht verkehrt. Nicht wegen den letzten 3 Cent – sondern einfach, weil sie erklären – warum eine Firma eben nicht ist wie die andere.

Apple macht alleine mit dem iPhone mittlerweile mehr Geld als Microsoft mit allem zusammen und Android spült einen Witz in Googles Kasse, so im Vergleich zum Kerngeschäft. Und das besteht immer noch darin, Menschen kleine blaue Pillen und Wärmedecken anzudrehen. Anzudrehen zu lassen – oder so. Ihr wisst schon.

Die anderen bunten Kuchen dazu gibt es hier.

Und noch eine spannende (selbst für mich) Zahl gibt es zu vermelden. Apple beherrscht (im sinne von Einnahmen/Gewinn/Geld halt) 75 Prozent des wichtigen ‘Kernmarktes’ im Bereich Mobile/Smartphones/Tablets.

¾ eines jeden Dollars, der in diesem Bereich weltweit ausgegeben wird, landet in Cupertino.

Android ist also das beste/tollste/wichtigste/gewinnende System. Ist klar …

Apple made

more money than…