10 Years of Making Apps

Lenovo, Windows und WriteMonkey - oder die Zugefrorene Hölle

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Es ist so weit.
Heute ist der Tag, an dem ich mich geschlagen gebe.
Heute ist der Tag, an dem ich offiziell aufgegeben habe.

Aber von vorne:

Wenn ich nicht gerade an irgend einem Programm herumklöppel, mich nicht gerade durch die Support Emails kämpfe und auch nicht mit dem Ollerum schmuse, dann sitze ich entweder in meinem geliebten Oldtimer und fahre durch die Gegend oder ich schreibe.

Und Schreiben ist eine sensible Sache. Ich kann, wenn es sein muss, notfalls auch gegen die Unlust und die Kreativität ankämpfen und Xcode oder Mail.app öffnen und meiner Arbeit nachgehen. Wenn ich nicht in er Stimmung bin, das Wetter zu schlecht oder die Straßen zu voll, dann bleibt der Benz halt in der Garage. Aber wenn auch nur das kleinste Bisschen nicht so ist, wie ich das brauche, dann klappt das so ganz und gar nicht mit dem Schreiben.

Es hat einen Grund, warum meine ersten Programme sich nur um das Schreiben drehten und ich diese Gattung mit Vollbildmodus, fixer Schrift und mit Schreibmaschinengeräuschen mehr oder minder erfunden habe.

Ich bin verdammt leicht abgelenkt und genervt und alles muss stimmen. Drum bin ja nicht nur ich, sondern so viele Schreiberlinge ständig auf der Suche nach dem perfekten Schreibmaschinenersatz und drum hat es ja auch einen Grund, warum ich dafür immer noch so lange mein geliebtes Powerbook 1400 genommen habe.

Aber die Ersatzteile werden immer seltener und immer teurer und jetzt habe ich, nachdem ich gerader erst mal wieder die Festplatte und die Tastatur getauscht hatte – und was war das schwierig noch eine gescheite gebrauchte Tastatur zu finden – ein Bildschirmproblem und ich finde keinen gescheiten Ersatz.

Ja, ich könnte einfach mein MacBook Pro nehmen und mit meinem eigens für solche Zwecke geklöppelte Free arbeiten. Das würde ich auch gerne. Nur, so gut so eine MacBook auch ist, zum Tippen ist es beschissen. Die Flachheit wird mit einer eher mittelprächtigen Tastatur bezahlt; dies ist für euch Jungspunde, die nur noch auf Glas rumtatschen wohl eher nicht mehr so nachvollziehbar – aber wir alten Säcke, wir haben für unsere Dissertationen, Abschlussarbeiten, Berichte und all den anderen Scheiß noch ganze Wälder abholzen müssen und, je nach Wichtigkeit, so manche Seite zehn bis zwanzig Mal von vorne anfangen müssen, da eine Abgabe mit TipEx Flecken nicht in Frage kam.

TipEx fragt ihr? TipEx ist das Apfel+Z meiner Generation? Apfel+Z fragt ihr? Das ist das iPhone schütteln der Generation vor euch.

Wir haben für diese Dinge nämlich noch Schreibmaschinen genommen.

Schreibmaschinen fragt ihr? Das sind diese Dinger, die Polizisten zum Teil heute noch nehmen müssen, wenn euch das iPhone geklaut wurde und der Windows 95 Rechner mal wieder die Anzeige nicht ausdrucken will.

Dann tackern die da ganz putzig mit zwei Fingern drauf rum. Genau so, wie ihr auf euren iPhönern.

Wir Schreiberlinge haben mal gelernt, dafür zehn Finger zu nehmen, das ist etwas, was auf so einem ollen iPad einfach nicht klappen will.

Allerdings brauchen wir dazu noch mehr als nur ein paar Tasten, wir brauchen die richtigen Tasten. Das ist zwar alles nur in unserem Kopf, das wissen wir auch. Da sind aber auch die Worte. Und die kommen nur, wenn der Rest stimmt.

Und auf so einem Retina MacBook Pro stimmt fast alles, nur halt die Tasten nicht.

Auf so einem Notebook von Lenovo stimmt fast alles nicht, dafür aber die Tastatur.

Ich hatte mich da ja neulich schon mal drüber ausgelassen. Allerdings mag ich diese Tastatur wirklich so richtig. Ich bin ein eher mittelmäßiger bis schlechter Tippper. Aber auf so einen ThinkPad Tastatur bin ich ungelogen doppelt so schlecht und mache verdammt viele Fehler weniger.

Also habe ich versucht, das Teil unter Ubuntu als Schreibmaschine zu benutzen. Aber das scheitert einfach an Ubuntu und vor allem der fehlenden gescheiten Software. Der Versuch, sich was passenden selber zu bauen, scheiterte an Ubuntu und den wirklich so dermaßen beschissenen Entwicklertools; so viel Zeit kann doch kein gesunder, klar denkender Mensch aufbringen.

Nun scheint es ein paar zu geben, die es erfolgreich geschafft haben, sich darauf OS X zu installieren und es auch benutzen zu können. Daran bin ich leider auch gescheitert, trotz Kernel-Patchereien und all dem anderen Hokuspokus.

Aber das wäre was gewesen. OS X, meine gescheite Software, die gescheite Software anderer und diese grandios gute Tastatur. Das wäre wirklich ein guter Schreibmaschinenersatz und ein würdevoller Nachfolger für mein geliebtes altes PowerBook.

Aber es hat nicht sollen sein.

Also habe ich das schier unmögliche getan. Ich habe doch tatsächlich Windows, Windows 7 um genau zu sein, installiert und mich auf die Suche nach einem halbwegs gescheitem Programm zum Schreiben gemacht.

Und ich bin doch tatsächlich fündig geworden.

WriteMonkey ist kein schlechtes Programm. Es hat viele Dinge an Board, die ich nicht brauche und eher nervig und hinderlich finde – aber man kann es sich so einrichten, dass es einem aus dem Weg geht und man eine Schreibumgebung hat, die funktioniert.

Und das Allerbeste ist, ich kann sogar halbwegs meine eigenen Schreibmaschinentöne einbinden und meine eigene Schrift verwenden.

Es ist stabil, kommt mit lernfähigem Wörterbuch, eigenen Ersetzungen und mit Hilfe von BitTorrent Sync kann ich meine Texte auch mit meinem OS X Rechnern synchronisieren.

Bei mir ist somit die Hölle zugefroren. Ich sitze an einer DOSE und schreibe mit einem Programm, welches ich nicht geschrieben habe und dennoch ein wenig mag.

Ich hätte nie gedacht, dass dieserTag mal kommt.

Wer WriteMonkey kennt und nutzt und mag, kann sich ‘meine’ Schreibmaschinentöne herunterladen, meine Schrift und wenn benötigt, auch das passende Keyboard-Layout.

Und dann vergesst bitte nicht, ein wenig für das Programm zu spenden, denn das gibt es auch noch ‘kostenlos’ zu laden.

Bis Apple endlich wieder gescheite Tastaturen verbaut oder sich jemand findet, der OS X auch für Dummies, wie mich, auf einem ThinkPad installierbar macht, da bin ich ganz glücklich mit meiner neuen Schreibmaschine.

Und nein, ich warte nicht drauf, dass sich an der Linux-Front irgend etwas ändert. Das mache ich seit einer Ewigkeit und ich glaube (leider) nicht mehr, dass sich da noch etwas tut …

MOApp WriteMonkey Typewriter Sounds
MOApp Typist Font
US ALT Keyboard Layout Windows

Herbst-Oldtimer-Ausflug

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Ost-Berlin, 1990

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EFDEMIN – Transducer (via)

Worum es eigentlich geht

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(via)

Es ist schon erstaunlich, wie wirksam Nebelbomben sind und wie viele immer noch nicht kapiert haben, worum es eigentlich geht.

Darum jetzt hier noch einmal zum Mitschreiben für alle:

Es geht nicht um die paar unterbezahlten Lokführer. Es geht auch nicht um die GDL. Nach denen kräht kein Hahn.

Die eignen sich nur so wunderbar als Nebelbomben.

Es geht darum, alles direkt im Keim zu ersticken, was andere Menschen auf Gedanken bringen könnte. Und das sind so verdammt viele.

Jeder sechste ist von Armut bedroht. Jedes fünfte Kind lebt in Armut und jeder vierte kann von seinem Job nicht leben.

Und nein, wir reden hier nicht von Bulgarien oder Bangladesch. Wir reden hier von Deutschland. Dem, je nach dem wie man rechnet, reichsten oder auch nur drittreichsten Land der Welt.

Und jetzt stellt euch mal vor, all diese Menschen kämen auf die Idee, ihre Arbeit niederzulegen und für ein klein wenig gerechtere Löhne zu kämpfen.

So etwas können wir hier aber so gar nicht gebrauchen. Da müssen wir sofort und mit den fiesesten Mitteln einen Riegel vorschieben. Und das perfideste Instrument, das uns zur Verfügung steht, ist uns gegeneinander aufzuwiegeln.

Das hat schon immer funktioniert und funktioniert in Zeiten von angeblicher Schwarmintelligenz und freiem Informationsfluss sogar noch viel besser.

Während die, die diesen Aufstand fürchten ohne Ende, nicht mal im Ansatz genannt und erkannt werden und sich im Grunewald, am Schlossrondell, in Winterhude und in Grafenberg enstpannt zurück lehnen können, da machen wir ganz freiwillig die Drecksarbeit für sie und schaufeln uns selber immer tiefer das eigene Grab, nur weil wir unserem Nachbarn nicht einen Cent mehr gönnen.

Ach, wie gerne würde ich bei euch nicht nur einen doppelten blauen Haken sehen, um zu wissen, dass ihr dies gelesen habt, sondern einen dritten, der signalisiert, dass ihr es auch endlich verstanden habt.

Ist schon erstaunlich, worüber wir uns aufregen können und was wir nicht einmal wahrnehmen …

Aktualisierung für Bill 2 erhältlich

Es gibt eine neue Version von Bill 2, die neben der Unterstützung des bald erscheinenden 10.10.1, kleineren Dingen unter der Haube, Behebungen von ein paar UI Fehlern unter Yosemite, auch den Formatierungsfehler in der deutschen Lokalisierung behebt.

Wer noch mit Bill 1 arbeiten sollte:

ACHTUNG! DIE NEUEN NEUEN FUNKTIONEN IN BILL 2 ERFORDERN EINE NEUE DATENBANK. BEIM ERSTEN STARTEN VON BILL 2 WIRD DIESE AUTOMATISCH AKTUALISIERT. ALLERDINGS GIBT ES DANN KEIN ZURÜCK MEHR. WER NOCH NICHT AUF BILL 2 AKTUALISIEREN WILL, DER LÄSST ES BITTE ERST EINMAL. DIES IST INSBESONDERE WICHTIG, DA BILL 2 EINE GROSSE UND SOMIT KOSTENPFLICHTIGE AKTUALISIERUNG IST.

Bill 2 Webseite
Bill 2 erwerben
Bill 2 herunterladen

Streikst du schon oder lässt du dich immer noch verarschen?

Ja, ich habe gut reden. Ich muss nicht von A nach B und falls dann doch mal, dann kann ich mir auch noch, je nach Wetter, aussuchen, welches Auto ich denn jetzt nehme.

Allerdings kann ich das auch erst seit ein paar Jahren. Die anderen dreißig davor bin ich nur mit Bus und Bahn und dem Daumen durch Deutschland, Europa und ein bisschen vom Rest der Welt gekommen; zu schlimmsten Zeiten bis zu fünf Stunden am Tag.

Ich habe meine Schuldigkeit getan und ich möchte in diesem Leben nie wieder dem lautstarken und hohlen Geschwätz andere Menschen zwangsweise zuhören müssen und vor allem möchte ich sie nie wieder riechen müssen.

Ich weiß also nur zu genüge, wie das so ist, mit der ständigen Angst, zu spät oder gar nicht mehr ankommen zu können, leben zu müssen.

Allerdings weiß ich noch etwas.

Ich weiß, wie unsere Medien und unsere Meinungsmache funktionieren; allen voran dieses menschenverachtende Pack bei der BILD Zeitung. Auch weiß ich, wie leicht wir Menschen uns genau durch solche Arschlöcher manipulieren lassen.

Schaut euch einfach nur mal das aktuelle Wahlergebnis in den USA an.

Und ich weiß da noch etwas, auch wieder aus erster Hand. Zu den Zeiten, als ich noch ohne Führerschein und in überteuerten Bussen und Bahnen unterwegs war, da habe ich in Berufen gearbeitet, die einem das Finanzieren eines eigenen Autos fast unmöglich gemacht haben.

Und bis heute warte ich darauf, dass all diese Berufsgruppen endlich mal ihren Arsch hoch bekommen und verdammt noch mal die Arbeit niederlegen, damit sich an ihrer beschissenen Situation etwas ändert.

Viele dieser Berufsgruppen hatten früher kleinere und gar nicht mal so schlechte Gewerkschaften und Gewerkschaftstverteter, die ihr Bestes gegeben haben.

Die meisten davon ‘gehören’ jetzt zu verdi und Co.

Und ich warte immer noch, dass für die Erzieherinnen und Krankenpflegerinnen und Altenpflegerinnen und Hotelarbeiterinnen endlich mal ein Generalstreik ausgerufen wird.

Und ja, ich habe hier bewusst nur die weibliche Form genommen. Denn da gibt es einen Zusammenhang.

Leider gibt es keinen Zusammenhalt. Dafür haben wir in den letzten Jahrzehnten, auch dank BILD und Co gesorgt.

Wer tritt denn heute noch für andere ein. Wer zeigt denn heute noch Mitgefühl und Verständnis, wenn es auch das eigene vermeintlich bequeme und doch eher angsterfüllte Leben betrifft.

Wenn alle Erzieherinnen (und deren drei männliche Kollegen) dieser Rebublik mal nur für drei Tage die Arbeit niederlegen würden - ach was wäre das toll. Und da wäre die Kacke weitaus mehr am dampfen, als wenn ein paar Pendler für ein paar Tage den Bus nehmen müssen.

Oder was würde erst passieren, wenn alle Erzieherinnen, alle Kranken- und Altenpflegerinnen zusammen auf die Straße gehen würden; nur bitte ohne die Maulhelden von verdi.

Und wir hätten da noch sie unendlich mehr Berufsgruppen, die unsere Solidarität gebrauchen könnten; jetzt sofort und nicht irgendwann, wenn es gerade mal in den eigenen Kram passt.

Aber kaum fällt der eigen Zug mal aus, da vergessen und übersehen wir so gerne, worum es eigentlich geht und worum es eigentlich gehen sollte.

Wir sind eine Gemeinschaft. Wir hocken eigentlich alle im selben Zug. Und wenn der nicht fährt, dann ist da nicht nur eine Gewerkschaft und nicht nur ein Mensch dieser Gewerkschaft dran Schuld. Der macht (eben nicht nur) seinen Job. Aus meiner Sicht macht er einen verdammt guten Job. Aus meiner beschränkten Sicht ist er (und all die, die da hinten dran stehen) der einzige (die wenigen) die ihren Job überhaupt machen.

Ich kann das von keiner anderen Gewerkschaft behaupten, die mir bekannt ist.

Sind die Forderungen überzogen? Das kann ich nicht beurteilen. Du auch nicht und der BILD Zeitung irgend etwas an tatsächlichem Fachwissen zu unterstellen ist nicht naiv, sondern gefährlich.

Aber das müssen sie sein. Und die Auswirkungen eines Streiks müssen weh tun. Das ist der Sinn eines Streiks. Für alles andere gibt es verdi und die IG Metall.

Wir machen unseren Job allerdings auch nicht wirklich gut.

Unser Job ist es nämlich, dafür zu sorgen, dass es uns allen halbwegs gut geht und nicht nur uns selber.

Und bevor jetzt jemand mit irgend einem Schwachsinn von Gutmensch und Träumerle daherkommt:

Wenn du wirklich nicht verstanden hast, wie zutiefst egoistisch diese Einstellung eigentlich ist, dann hast du so gar nichts kapiert.

Das ist wie in einer guten, funktionierenden Beziehung. Die geht auch nur so lange gut, so lange man absolut egoistisch an die Sache heran geht. Ich will, dass es mir auf Dauer gut geht. Und das kann nur, auf Dauer, gut gehen, wenn es meinem Gegenüber auch, auf Dauer, gut geht. Und dazu muss man halt nicht nur nach sich schauen, sondern auch nach dem anderen.

Und in einer Gesellschaft, in der es einem gut gehen soll, muss es den anderen gut gehen.

Punkt. Fertig. Aus.

Und ja, das tut dann halt manchmal weh. Aber bei Weitem nicht so, wie es weh tun würde, wenn man auf einmal alleine da steht. Und das gilt für Bahnhöfe genau so, wie für Beziehungen.

Bevor ihr jetzt also euch weiter von den bezahlten Scharfmachern der Nation blenden lasst, überlegt lieber, was ihr Egoistisches für euch tun könnt.

Das kann alles sein; vom Mitstreiken, damit ihr nicht nachmittags alleine mit 30 Kindern in einer Gruppe steht oder pro Arschabwischen und Füttern genau drei Minuten vorgeschrieben bekommt, bis hin zum Verständnis aufbringen, warum ein Streik im Interesse aller ist.

Würdet ihr (oder besser wir, ich bin da nicht anders) selber mal den Arsch hoch bekommen, anstatt uns nur über die anderen aufzuregen, dann könnte dies ein Land sein, das gänzlich ohne Streiks auskäme.

Aber dafür muss man halt etwas mehr als Bahnhof verstehen. Dies gelingt allerdings nicht mit der BILD Zeitung und den RTL II Nachrichten …

Was ein Fail!

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So etwas kann auch nur von Apple kommen. Da legt man extra ein Backup an,w eil man weiß, dass das neue iPhone kommt und dann steht man staunend da, weil Apple nicht in der Lage ist, das so hinzubekommen, dass das auch ohne neuste Aktualisierung funktioniert.

Das kommt garantiert von den selben Jungs, die es bis heute nicht geschafft haben, das man beim schicken von Emails aus einem iOS Programm heraus nicht auch noch erst mal das Empfängerfeld antatschen muss.

Oder dass man bis heute nicht eine Standard-Alarmzeit für Kalendereinträge vorgeben kann. Nein, man muss ewig scrollen.

Und jetzt muss ich erst mal das iPhone aktualisieren, um es dann zurückzusetzen, damit ich es als ein iPhone aus dem Backup einrichten kann.

Ist immer wieder herrlich, wenn Dinge einfach funktionieren …

Die Sendung mit dem Michael

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Die Sendung mit dem Michael – oder die neuen Erklärungsvideos für Umsatz 2015 …

iBook - Buchhaltung für Selbständige 2015 ist fertig!

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Nach Umsatz 2015 habe ich jetzt auch das iBook – Buchhaltung für Selbständige aktualisiert.

Das Büchlein “Buchhaltung für Selbständige – in einfach” ist eine kleine Zusammenfassung aller Dinge, die wir Selbständigen zu beachten haben, erklärt die wichtigsten Begriffe, gibt eine Übersicht über die Regeln, denen wir zu folgen haben, gibt Tipps und Tricks, wie wir es uns einfach machen können, erklärt in einfachen und verständlichen Worten (OK, ich versuche es zumindest) und vor allem Schritt für Schritt, wie wir unsere lästige Buchhaltung und Voranmeldung so schmerzfrei wie möglich erledigen können und beinhaltet auch eine Ansammlung von nützlichen Links.

Es richtet sich primär an all jene, die mit einem Steuerberater zusammen arbeiten, es ist keine Sammlung von Steuertipps oder einer Expertenerklärung, wie man am besten seine Steuererklärung selber verbricht. Dafür gibt es wahrlich bessere Bücher. Die sind dann allerdings mit großer Wahrscheinlichkeit nicht so locker geschrieben.

Zeitgleich habe ich auch neue Versionen von Umsatz 2015 veröffentlicht. Umsatz Benutzer finden somit die neuste Auflage direkt ins Programm eingebaut. Alle anderen können es schon mal von mir laden:

» iBook – Buchhaltung für Selbständige als iBook laden
» iBook – Buchhaltung für Selbständige als PDF Datei laden

Bis das jetzt im iBook Store aktualisiert auftaucht, kann dauern und für Amazon muss ich das jetzt erst noch mühsamst mit Hilfe von hässlichen Java Programmen und mit viel Fluchen anpassen …

iBook – Buchhaltung für Selbständige Webseite

Umsatz 2015 jetzt auch in offiziell

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Umsatz 2015 in den Geschmacksvarianten Pro, Standard und Mini gibt es jetzt ab sofort auch ganz offiziell zu laden zu erwerben.

Hier eine kleine Übersicht der Neuerungen:

komplett überarbeitete Oberfläche
angepasst an Mac OS 10.10 (Yosemite)
komplett neue Berichte, bis zu 20 x schneller
Export von Jahresberichten vereinfacht
Gewinnermittlungsbericht überarbeitet
Berichte auf Wunsch jetzt mit Kommentar
automatische Vervollständigung von Titel, Konto und Kategorie
Überarbeitete Eingabe mittels Tastatur
Vorlagen können mit einem Klick übernommen werden
Import aus Bill beschleunigt
CSV Import beschleunigt und verbessert (Standard, Pro)
Anhänge können direkt auf Tabelle gezogen werden (Standard, Pro)
Anhänge können direkt im Hauptfenster eingesehen werden (Standard, Pro)
Posten können anhand des Kontos vorausgefüllt werden (Standard, Pro)
Import aus MoneyMoney verbessert (Pro)
Import aus GrandTotal gewaltig beschleunigt (Pro)

Wie immer können Besitzer vergünstigt aktualisieren:

» Erwerben

Wer Umsatz 2014 nach dem 1. Juni 2014 erworben hat, der bekommt seine Aktualisierung, auch wie immer, geschenkt. Dazu muss man mir nur eine Mail schreiben:

» Kontakt

Falls es jemand verpasst haben sollte: Ich habe die letzten Monate durchgeklöppelt, damit Umsatz halbwegs rechtzeitig zu Mac OS 10.10 (Yosemite) fertig wird. Somit ist es jetzt schon und nicht erst Mitte/Ende Dezember verfügbar.

And den gewohnten Aktualisierungsmodalitäten ändert das rein gar nichts :–)

Umsatz Webseite
Umsatz erwerben
Umsatz Pro 2015 laden

Der ultimative Beweis: Die CSU ist Schuld an unserer Misere

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Vornweg, diese Daten kommen von MailChimp. Angeblich ist mit denen keinerlei Bezug zu lebenden Personen möglich. Es sind nicht meine Daten. Ich sammle solche Daten nicht. Ich habe eben nur mal kurz geschaut, wie viele schon meine Rundmail zu Umsatz 2015 gelesen haben und auf welche Links geklickt wurde.

Dabei habe ich durch Zufall entdeckt, dass man sich das nach Bundesland anzeigen lassen kann und ohne groß drüber nachzudenken, kam dann das als erster Gedanke:

Aber je länger ich drüber nachdenke …

Erst dachte ich, dass es daran liegt, dass es in Bayern und Baden-Württemberg einfach weniger Selbständige gibt. Dem ist aber nicht so, zumindest nach den neusten Zahlen, die auch schon wieder verdammt alt sind. Leider finde ich keinerlei Statistik dazu, wie die einzelnen Berufsgruppen sich auf die Bundesländer verteilen.

Dann dachte ich, der Zusammenhang ist ein anderer. Internet in Berlin und im Ruhrpott sind ganz OK und in Sachsen und Co hauen es dann Städte, wie Dresden, wieder raus; weiter runterbrechen geht mit den MailChimp Daten leider nicht.

Aber zumindest in München gibt es auch den einen oder anderen VDSL Anschluss. Also kann es das auch nicht sein.

Und dann traf es mich. Es muss an der CSU (bzw. der CDU) liegen. Wer CSU wählt, der betritt kein Neuland.

Ja, ich habe ein paar Kammerjäger, Coverbands, Kosmetikstudios oder sogar Bordelle dazwischen – aber das Gros der Umsatz Nutzer besteht nun mal aus Menschen wie euch, die ihr das hier lest und mir; Schreiberlinge, Journalisten, Webhandwerker, Entwickler und was es da noch so alles gibt, wozu man nur ein paar Strömlinge und gescheites Internet benötigt …

Wenn das nicht mal der ultimative und statistisch eindeutig belegte Beweis dafür ist, dass die CSU/CDU an dieser unserer Misere Schuld ist, dann weiß ich es auch nicht …

Ich kann mir natürlich nicht sicher sein …

… aber wenn man permanent und mit allen, zum Teil auch nicht mit dem Grundgesetzt und der Verfassung konformen, Mitteln permanent nur die überwacht, gängelt und abstraft, die noch den Mut haben, gegen rechts ein Zeichen zu setzen und ihnen an allen Ecken und Kanten die Gelder streicht, dann kann man schon mal den Überblick verlieren und auf einmal ganz gewaltig davon überrascht sein, was sich da auf der anderen Seite zusammengebraut hat.

Sicher kann man sich bei dem Schlamassel nur bei einer Sache sein. Die, die daran etwas ändern könnten, werden auch aus dieser Aktion absolut nichts dazu lernen …

So sieht Qualitätsmanagement bei Apple aus

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Wie hat das neulich jemand so schön treffend formuliert?

Früher hat man als Entwickler seine Kraft und sein Können darauf konzentriert tolle neue Dinge zu schreiben und zu bauen, die es so vorher noch nicht gab. Heutzutage ist man nur noch dabei, beschissene Lösungen für Bugs in der Platform zu finden.

Ich habe das mal etwas frei übersetzt und ausgeschmückt. Und es ist so wahr. Was ihr nicht so mitbekommt ist, wie viel Zeit wir mit Fluchen verschwenden und wie viel mehr Zeit dabei drauf geht, Lösungen für Mist anderer zu finden, das so nicht bei unseren Kunden ankommt.

Unter 10.10 sehen eigentlich alle Elemente in Popovers so aus, da Apple den Schwachsinn mit der Transparenz schlicht unausgereift ohne Ende auf euch losgelassen hat.

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Für die eigenen Views bat man sich dann Lösungen, damit die dann nicht auch so aussehen.

Und dann flucht man, weil man feststellt, dass die dann unter 10.7 – 10.9 nicht funktionieren oder dort andere Bugs zu Tage fördern oder schlicht nicht passen.

Und das hier sind ja nur ‘Nebensächlichkeiten’ an der Oberfläche. Was meint ihr, was für ein Bockmist unter der Haube stattfindet, der dann ganz schnell mal euere Daten gefährdet.

Fragt mal iOS Entwickler, wie die über iOS 8 fluchen. Vor lauter Bug Reports schreiben und garantiert nicht auf Apple warten (ich habe heute noch Bugs offen, die schon in 10.0 zu finden waren) sondern selber Lösungen und Workarounds klöppeln, kommt unsere eigentliche Arbeit auch viel zu kurz.

Und darunter leidet dann auch unsere eigene Qualität. Die wirkliche und die gefühlte.

Wer von euch weiß schon, dass ich an dieser Scanner View nichts ändern kann. Ihr öffnet das und denkt:

Was ein Scheiß, kann der Kerle das nicht ordentlich mache? Schließlich habe ich einen Arsch voll Geld gezahlt!

Tja, der Kerle hat so viele Wochen damit verbracht, Apples Mist ordentlich zu machen und der würde diese View auch noch gerne ordentlich für euch machen. Kann er und darf er aber eben nicht …