Das Weblog der MOApp Programm Manufaktur.
Tiraden, Kommentare, Fünde und Tipps von Michael & Ollerum.

Das Unwort des Jahrhunderts - oder der Zwergenaufstand der fettärschigen Egoisten.

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Ich lerne ja nicht dazu. Ich klicke – wider besseren Wissens – immer wieder auf Links. Und dann lese ich auch noch, was da steht.

Besonders schlimm reagiere ich ja auch auf diese fiesen Triggerworte. Heute dabei: H&M und Shitstorm. Mein Hirn hat ja sofort angefangen zu sabbern und direkt irgendwas mit Magermodel, Photoshop und Bangladesh zurecht gelegt.

Mehr als 83.000 Likes und 10.000 Shares hat die britische Studentin Ruth Clemens für ihren Post an die Facebook-Pinnwand des Modehauses H&M erhalten. Eigentlich wollte sie sich nur schnell eine Jeans kaufen – für 10 Pfund, ein wahres Schnäppchen.

In der Umkleide merkte sie jedoch schnell, dass aus dem Einkauf nichts wird. Denn obwohl die Hose als Größe 16 (in Deutschland eine 44) angegeben war, passte die schlanke und 1,80m große Frau nicht mal ansatzweise in sie rein. Dabei trägt sie normalerweise sogar Größe 42.

Wütend über diese unrealistischen Kleidergrößen veröffentlichte sie einen Post auf der Facebook-Seite von H&M, der auf extreme Resonanz im Netz stieß.

Shitstorm gegen H&M: Sind wir zu dick, oder ist das zu klein?

Ernsthaft? 83.000 Likes, weil da ein Schnäppchen für 10 Pfund nicht über den wabbeligen Bauch passte und nicht ein einziger stößt sich dran auf, dass die Hose für 10 Pfund zu haben ist?

Ohh, ja – ich weiß. Frauen sind schön, so wie sie sind und müssen sich nicht dünner hungern. Wie kann ich nur so etwas sagen, ich männlicher Arsch!

Es ist mir doch so dermaßen Scheiß egal, wie fett oder verhungert eine Frau, ein Mann oder alles dazwischen ist. Jemand, der es vollkommen OK findet, dass eine Hose 10 Pfund kostet, sich dann aber angepisst fühlt, weil der fette, geizige Arsch nicht reinpasst, kann niemals schön sein, egal in welche Klamotte er/sie/es sich gerade gequetscht hat.

Schönheit kommt von Innen und dieses Innen hat was mit Anstand zu tun. Eine hässliche Fratze ist eine hässliche Fratze, egal ob in Size Zero oder 4XL.

Man könnte meinen, das Problem mit dem in hässliche, zu billige Hosen Quetschen ist nicht, dass sie nicht passen, sondern, dass sie die Luftzufuhr zum Herz und Hirn abschnüren und da nützt auch keine Diät und auch kein anderes Größenlabel.

Können wir jetzt endlich bitte mal das Wort Schnäppchen zum Unwort des Jahres erklären? Dann könnte man den Größenwahn (Wortspiel verstanden?) nämlich auch für beendet erklären. Herz und Verstand können nicht groß genug sein!

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windOCD - der MenuAndDockless Nachfolger - ist fertig

windOCD Bildschirmbild Menueleiste

Mit macOS 10.11 führte Apple die ‘System Integrity Protection’ ein und wichtige Tools, wie TotalFinder und mein seit über zehn Jahren unentbehrliches MenuAndDockless hörten auf zu funktionieren. Bei TotalFinder war nicht mehr viel zu machen, bei MAD konnte man sich helfen, in dem man die ‘System Integrity Protection’ abstellte; aber es wurde klar, dass die Tage gezählt waren.

Und dann kam am Montag, was kommen musste. Apple stellt macOS Sierra vor und nichts geht mehr mit SIMBL, MenuAndDockless; egal ob mit oder ohne SIP.

Ich kann auf vieles verzichten. Auf Fleisch, auf Arschlöcher und wenn es sein muss, sogar auf Kaffee. Ich kann aber nicht ohne MenuAndDockless leben.

Ich will das olle Dock und vor allem die olle Menüleiste nicht sehen und noch viel wichtiger, ich will meine Fenster da, wo ich so haben will. Immer, immer, immer. Bei jedem Start und bei Bedarf auf Knopfdruck.

Ich weiß, es gibt viele, die so etwas nicht verstehen, es gibt viele, die sich einreden, Kreativität und gute Arbeit könne man nur im Chaos erledigen.

Ich weiß, dass dem nicht so ist. Wer durchdachte, einfach zu verstehende und zu bedienende Dinge klöppeln will, der muss dies in der passenden Umgebung tun.

Also habe ich am Dienstag morgen alle anderen Arbeiten zur Seite gelegt und etwas gebaut, dass alle Fenster bei Bedarf in ihre Plätze weisen kann.

windOCD Bildschirmbild Tastenkuerzel

Und mit Bedarf meine ich bei dem Programmstart und bei Wunsch auf Knopfdruck.

Da ich kein SIMBL mehr nehmen konnte, um laufende Programme zu kapern – sondern die unsägliche Carbon Accessibility API, funktioniert dies jetzt auch für nicht-Cocoa Programme, wie Photoshop, Firefox und Word – allerdings habe ich keinen Zugriff mehr auf das Dock und die Menüleiste. Zum Glück kann man das ja seit 10.11 systemweit vorgeben; MenuAndDockless ist also zum Teil von Apple gesherlocked worden :–)

windOCD Bildschirmbild Programme

Write Fenster ⅓ nach links und Umsatz bitte immer in die Mitte, egal, wo ich vorher das Fenster hingeschoben hatte.

Und da es jetzt kein ‘Hack’ mehr ist, muss kein Plugin installiert werden, die SIP kann angeschaltet bleiben und es läuft, ohne viel Brot zu essen, schon brav im Hintergrund in der Menüleiste.

Ich kann mich ab sofort also wieder der eigentlichen Arbeit widmen und wer selber lieber in Ordnung, Ruhe und Frieden arbeiten möchte, der kann sich windOCD auf den eigenen Rechner holen …

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windOCD Webseite

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Heute neu im Angebot

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windOCD, der MenuAndDockless Nachfolger

windOCD Bildschirmbild Menueleiste

Mit macOS 10.11 führte Apple die ‘System Integrity Protection’ ein und wichtige Tools, wie TotalFinder und mein seit über zehn Jahren unentbehrliches MenuAndDockless hörten auf zu funktionieren. Bei TotalFinder war nicht mehr viel zu machen, bei MAD konnte man sich helfen, in dem man die ‘System Integrity Protection’ abstellte; aber es wurde klar, dass die Tage gezählt waren.

Und dann kam am Montag, was kommen musste. Apple stellt macOS Sierra vor und nichts geht mehr mit SIMBL, MenuAndDockless; egal ob mit oder ohne SIP.

Ich kann auf vieles verzichten. Auf Fleisch, auf Arschlöcher und wenn es sein muss, sogar auf Kaffee. Ich kann aber nicht ohne MenuAndDockless leben.

Ich will das olle Dock und vor allem die olle Menüleiste nicht sehen und noch viel wichtiger, ich will meine Fenster da, wo ich so haben will. Immer, immer, immer. Bei jedem Start und bei Bedarf auf Knopfdruck.

Ich weiß, es gibt viele, die so etwas nicht verstehen, es gibt viele, die sich einreden, Kreativität und gute Arbeit könne man nur im Chaos erledigen.

Ich weiß, dass dem nicht so ist. Wer durchdachte, einfach zu verstehende und zu bedienende Dinge klöppeln will, der muss dies in der passenden Umgebung tun.

Also habe ich am Dienstag morgen alle anderen Arbeiten zur Seite gelegt und etwas gebaut, dass alle Fenster bei Bedarf in ihre Plätze weisen kann.

windOCD Bildschirmbild Tastenkürzel

Und mit Bedarf meine ich bei dem Programmstart und bei Wunsch auf Knopfdruck.

Da ich kein SIMBL mehr nehmen konnte, um laufende Programme zu kapern – sondern die unsägliche Carbon Accessibility API, funktioniert dies jetzt auch für nicht-Cocoa Programme, wie Photoshop, Firefox und Word – allerdings habe ich keinen Zugriff mehr auf das Dock und die Menüleiste. Zum Glück kann man das ja seit 10.11 systemweit vorgeben; MenuAndDockless ist also zum Teil von Apple gesherlocked worden :–)

windOCD Bildschirmbild Programme und Bildschirm Konfiguration

Write Fenster ⅓ nach links und Umsatz bitte immer in die Mitte, egal, wo ich vorher das Fenster hingeschoben hatte.

Und dies funktioniert für alle erdenklichen automatisierten und frei anlegbaren Bildschirm Konfigurationen und Arbeitsumgebungen.

Und da es jetzt kein ‘Hack’ mehr ist, muss kein Plugin installiert werden, die SIP kann angeschaltet bleiben und es läuft, ohne viel Brot zu essen, schon brav im Hintergrund in der Menüleiste.

Ich kann mich ab sofort also wieder der eigentlichen Arbeit widmen und wer selber lieber in Ordnung, Ruhe und Frieden arbeiten möchte, der kann sich windOCD auf den eigenen Rechner holen …

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Mit den großen Hunden pinkeln gehen wollen …

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Beschreibe Apple in einem Satz:

Mit den großen Hunden pinkeln gehen wollen und dann das Bein nicht hoch bekommen …

Was sie gestern hinbekommen haben, war Fremdschäden auf ungeahntem Niveau – aber ansonsten war es ja nur noch zum Weinen.

Ich dachte ja, wenigstens die Sache mit den Tabs in macOS wäre etwas - aber das ist mal wieder so typisch Apple, dass man nicht mal mehr lachen kann. Ja, in Programmen, die keine Werkzeugleiste besitzen und Dokument-basiert sind, kann man eine Tab-Leiste einbilden lassen und dann kann man neue Dokumente über den ‘Plus’ Knopf anlegen - aber es besteht keine Chance bereits gesicherte Dokumente in Tabs zu öffnen.

Diese Öffnen, wie bisher, in einzelnen Fenstern und man kann sie nicht mal in eine bestehen Tab-Leiste ziehen. Bitte wo soll da der Sinn sein?

Und diese ollen Tabs machen dann auch noch bestehende Dinge in der Titelleiste kaputt.

Setzen! Sechs! Bleibt doch bitte einfach beim Pinkeln direkt auf dem Töpfchen hocken, dann muss man auch weniger hinter euch her wischen!

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Wenn Frauen über Frauen berichten - oder die Frage nach den größeren Sexisten

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Mir war langweilig. Das ist die Übersetzung für: Ich hatte keinen Bock auf die Dinge, die ich eigentlich erledigen müsste. Also habe ich den Fehler begangen und Twitter geöffnet. Und dann habe ich den noch größeren Fehler begangen und habe folgenden Artikel gelesen, weil ich vorher einen Artikel über diesen Artikel auf Twitter empfohlen bekommen habe:

Vom Anti-Model zur Lachnummer

Und dann habe ich mich aufgeregt. Und dann noch mal. Zumindest habe ich jetzt was gefunden, was mich vor meiner eigentlichen Arbeit ablenkt.

OK – erst einmal musste ich googeln, um wen es dabei überhaupt geht. Meine Augen sind noch lose mit meinem Hirn verbunden, ich schaue kein Fern und lese keine Dinge, die Geld mit dem Elend anderer verdienen und an Menschen verscherbeln, die noch elender dran sein müssen, wenn sie sich daran aufgeilen können.

Aber anscheinend lasse ich mich doch auch ablenken und dann muss ich, wie all die anderen auch noch meinen Senf dazu geben. Lieder habe ich nur keinen gefunden, der den selben Senf hat.

Vielleicht, weil man sich mit meinem Senf nur unbeliebt machen kann; allerdings habe ich darin ja Übung. Also mache ich mich mal wieder noch unbliebter, als ich eh schon bin.

Denn ich behaupte jetzt mal dreist, dass kaum ein (bis kein) Mann so einen Artikel verfasst hätte; selbst die BZ kann es besser und das will was heißen.

Egal, womit man sein Geld versucht zu verdienen, egal womit man versucht im Rampenlicht zu stehen und egal, in wie vielen ‘Filmchen’ man vorher ‘mitgespielt’ hat – kein Mensch, kein Mann und keine Frau hat es verdient, dass eine schlechte Möchtegern-Journalistin sich für fünf Minuten besser fühlen kann, weil sie es einer anderen Frau mal so richtig gezeigt hat.

Da ist mir so eine D bis E Promiliene aber tausend mal lieber und sympathischer, als eine ach-so-bessere sexitische Antje Hildebrandt von der Welt.

Wenn hier irgend etwas windig ist, dann ist es ihre Einstellung nicht nur zu ihrem ‘Beruf’ sondern auch, wie man sich gegenüber anderen Menschen, gegenüber anderen Frauen verhält.

Und jetzt kommt die Stelle – nein, nicht wo, Frau Hildebrandt, nicht mal das kann sie richtig – sondern die Stelle, an der ich mich mal wieder noch unbeliebter mache:

Ich kenne mehr Frauen, die sich so verhalten, als Männer. Die Frau ist leider der Frau größter Feind; gerade, wenn es um solche Dinge geht …

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Ich habe Holzwurm gespielt

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Man kann entweder passend für einen iMac an einem Tisch sitzen oder passend für einen Laptop; beides gleichzeitig geht nicht, ohne Stühle, Bänke oder Tische auszutauschen, abzusägen oder was man auch immer noch so mit denen treiben kann.

Also bin ich doch mal tatsächlich aufgestanden und in den Keller gegangenen und habe gesägt und geschliffen und gebeizt und all die anderen Dinge getan, von denen ich keine Ahnung habe.

Jeder richtige Holzwurm würde sich kringelig lachen; ich bin stolz, wie Bolle …

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